У нас вы можете посмотреть бесплатно La Notte, Axel Seidelmann | Solo: Gerald Preinfalk, Sinfonia Christkönig, Dirigent: Eduard Matscheko или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
La Notte, Axel Seidelmann | Sinfonia Christkönig Axel Seidelmann La Notte (Uraufführung) für Alt-Saxophon und Kammerorchester 00:00 Voice of the Darkness 06:00 Galaxis 11:51 Spirits & Ghosts 15:45 Visions of Light 25:11 Orkus Musik: Solist: Gerald Preinfalk, Alt-Saxophon Sinfonia Christkönig, www.sinfonia-christkoenig.at Dirigent: Eduard Matscheko Kamera: silentphotography.at by Sebastian Poltschak Ton: Oliver Haag, live-aufnahme.at Friedenskirche, Linz, 13.10.2024 Der Komponist Axel Seidelmann über sein Werk: Nacht: Die Zeit von Seligkeit und Angst, die Zeit der Träume und der Visionen, der schönen wie der schaurigen. Gefährliche Zeit von Geheimnis und Zauber, wo unser Geist auf die Reise geht in unbekannte Gefilde, wo der Mensch wehrlos ausgeliefert ist den Kräften und Mächten des Universums... Das Stück verbindet Klischees der Pop-Musik mit Stilmitteln der sogenannten, Ernsten Musik". Es entstand 1980, gegen Ende der Studienzeit, als ich mich für psychedelische Rock-Musik und experimentellen Jazz interessierte, aber auch für affektgeladene, klangsinnliche Barockmusik. Ich hatte die Idee, ein modernes Pendant zu Vivaldis Musik, speziell zu seinem Flötenkonzert „La Notte" zu schaffen, ohne ihn oder auch nur Barockmusik im Allgemeinen zu zitieren. Lediglich der Titel sollte auf ihn anspielen, auf seine Vorliebe für dramatische Gesten, Effekte und Rhythmen. Und doch gibt es eine Gemeinsamkeit: Vivaldis nächtliches" g-molll Dazu kommen jetzt ostinate Bässe, dissonierende Klangflächen, tonale Fragmente, Echos, erregt ansteigende Kantilenen, abrupte Brüche, maschinenartige Rhythmen, Donner... Das Werk blieb unvollendet liegen. Erst 2015 fiel es mir wieder in die Hände und ich beschloss aus einer Laune heraus, es fertigzustellen. Im 1. Satz (Voice of the Darkness) Dunkelheit. Stimmen der Nacht, unheimliche Geräusche und Melodiefetzen verhallen echoartig, das Saxophon steigert sich mit repetitiven Figuren in einen orgiastischen Rausch. Am Höhepunkt der Zusammenbruch, der gespenstisch verhallt. Im 2. Satz (Galaxis) Eine weite Kantilene des Saxophons spannt sich unter einem Sternenhimmel mit fernen Galaxien und Kometenbahnen. Am Ende konzertieren ekstatische Nachtigallen inmitten von Gefunkel und Glitzern, um den Mond herauf zu beschwören. Der 3. Satz (Spirits & Ghosts) ist geräuschhaft, knochentrocken, makaber. Ein Klappern und Schaben, ein Huschen, Wehen und Flattern, hin und wieder gespenstisches Wimmern... -durchaus ironisch! Im 4. Satz (Visions of Light) ferne Lichterscheinungen und ein introvertiertes Saxophon. Ein Cello kreist unbeint unter einem Orchesterakkord, der langsam anschwillt. Die folgende Solokadenz des Saxophons versinkt in einer schillernden Fläche - da springt die Klarinette trällernd ein. Im 5. Satz (Orcus) führt eine grollende Einleitung zu einem dominanten Bass-Ostinato. Es groovt, immer wieder unterbrochen, als würde die Platte oder CD hängenbleiben. Das Saxophon setzt sich ekstatisch und immer freier über das Orchester hinweg, das sich schließlich brutal ins Chaos stürzt.