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Der Bahnhof wurde 1930 eröffnet. Er befindet sich unterhalb der Straßenkreuzung Frankfurter Allee /Karl-Marx-Allee /Warschauer Straße /Petersburger Straße. Den Namen erhielt der Bahnhof aufgrund der Türme an der Kreuzung, die das ehemalige Tor nachbilden sollen. Das eigentliche Frankfurter Tor befand sich in Höhe des Bahnhofes Weberwiese. Während des Krieges traf bereits am 21. Dezember 1940 eine Fliegerbombe die Station Petersburger Straße, sodass der Bahnhof vorerst stillgelegt werden musste. Ein weiterer Bombentreffer erfolgte am 3. Februar 1945. Spätestens Mitte April 1945 wurde der Verkehr auf der Linie E eingestellt. Doch bereits am 16. Juni 1945 konnte trotz einiger Wasserschäden durch die Sprengung des Landwehrkanals ein provisorischer Pendelverkehr zum Bahnhof Lichtenberg aufgenommen werden, am 23. Juni war bereits die ganze Linie E wieder komplett. Am 16. Juni 1945 verunglückte der erste sowjetische Stadtkommandant Nikolai Erastowitsch Bersarin in Berlin-Lichtenberg bei einem Motorradunfall; zu seiner Ehrung wurde 1946 die Petersburger Straße in Bersarinstraße umbenannt, was auch den U-Bahnhof betraf. In den folgenden Jahren kam dem Bahnhof eine großformatige blaue Fliesung zu, die allerdings nicht nach denkmalschutzgestalterischen Gesichtspunkten erfolgte. 1957 erhielt die oberirdische Kreuzung den Namen Frankfurter Tor, nach den beiden Türmen, die das ehemalige Tor nachbilden sollen. Das eigentliche Frankfurter Tor der Berliner Zoll- und Akzisemauer hatte jedoch etwa 800 Meter weiter westlich gestanden. Der Umbenennung der Kreuzung schlossen sich die Ost-Berliner Verkehrsbetriebe an, so hieß die Station vorerst Bersarinstraße (Frankfurter Tor), doch noch im selben Jahr blieb nur noch Frankfurter Tor übrig. Nach der deutschen Wiedervereinigung setzte der Berliner Senat die Umbenennung mehrerer Bahnhöfe im ehemaligen Ost-Berliner U-Bahn-Netz durch, bei der vor allem Namen von politisch belasteten Personen, insbesondere Kommunisten, getilgt werden sollten. In diesem Zug jedoch wurde trotz kontroverser Diskussionen auch der Bahnhof Frankfurter Tor 1991 nach dem in der Nähe gelegenen Friedrichshainer Rathaus in Rathaus Friedrichshain benannt. Begründet wurde dies mit der Verwechselungsgefahr mit dem Bahnhof Frankfurter Allee und damit, dass es üblich sei, Bahnhöfe nach in der Nähe liegenden Bezirksrathäusern zu benennen. Nachdem das Friedrichshainer Rathaus in einen Neubau am U-Bahnhof Samariterstraße umgezogen war, ließ die Senatsverwaltung den Bahnhof 1996 in Frankfurter Tor zurückbenennen, noch im selben Jahr folgte wiederum eine Umbenennung in den ursprünglichen Namen Petersburger Straße. Seit 1998 trägt der Bahnhof wieder seinen heutigen Namen. Da sowohl der Bahnhof als auch die Strecke der U5 in der DDR-Zeit nicht modernisiert wurden und gar noch die Schienen der Eröffnungsjahre im Gleisbett lagen, war eine Komplettsanierung der Bahnhöfe dringend nötig. Während einer Vollsperrung zwischen September und Dezember 2003 erhielt die Station wie auch der restliche Abschnitt Alexanderplatz -- Frankfurter Allee ein neues Gewand. Die BVG ließ alle Fliesen abschlagen, dafür kamen neue, vandalismusresistente, dunkelblaue Emaillebleche. Den Asphaltbelag ließ die BVG gegen Granitplatten austauschen und mit Blindenleitsystemen ausstatten. Allgemein orientierte sich die Sanierung am ursprünglichen Farbschema des Architekten Alfred Grenander. Laut Prioritätenliste des Senats sollte im Jahr 2006 ein Aufzug eingebaut werden, aufgrund finanzieller Probleme hatte sich dies jedoch stark hinausgezögert. Gleichzeitig ließ die BVG dort auch einen neuen Ausgang bauen, der so einen bequemen Umstieg zur neuen Haltestelleninsel der Straßenbahn bietet. Die Straßenbahnen der Linien M10 und 21 halten seitdem an einem jeweils eigenen Haltepunkt. Seit Anfang des Jahres 2009 besitzt der Bahnhof einen Aufzug sowie einen neuen Zugang zum Mittelstreifen der Warschauer Straße.