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Auf Initiative des Kölner Cineasten und Kinomachers Bernhard Marsch (1962 – 2025) führte Autor Marco Abel zur Buchvorstellung „Mit Nonchalance am Abgrund – das Kino der Neuen Münchner Gruppe 1964 - 1972“ am 11. Februar 2025 im Berliner Zeughauskino ein Gespräch mit Regisseur Martin Müller (1947 – 2025). Die „Neue Münchner Gruppe“, die zwischen 1964 und 1972 eine der interessantesten Strömungen im westdeutschen Kino darstellte, ist von der Filmgeschichtsschreibung lange ignoriert worden. Dabei haben Rudolf Thome, Klaus Lemke, Max Zihlmann, das Duo May Spils und Werner Enke sowie der Jüngste der Gruppe, Martin Müller, einige der witzigsten, charmantesten und beschwingtesten Filme der 1960er Jahre geschaffen. Was ihre „kleinen“ Filme und ihre Heldinnen und Helden auszeichnet, sind eine eigene ästhetische Haltung und ihre Gleichgültigkeit gegenüber Zwängen und Ereignissen. Unaufgeregt beobachten und kritisieren sie die aufkommenden sozialen Veränderungen, die – viel später – als Neoliberalismus bezeichnet wurden. (Zeughaus Kino Berlin) Gezeigt wurden die Filme: Frühstück in Rom (BRD 1965), Regie: Max Zihlmann, 17‘ Galaxis (BRD 1967), Regie: Rudolf Thome, 14‘ Ein Haus am Meer (BRD 1966), Regie: Klaus Lemke, 9‘ Manöver (BRD 1966), Regie: May Spils, 11‘ Unser Doktor (BRD 1970), Regie: Martin Müller, 10‘ Martin Müller (*15.2.1947 in Pausa/Vogtland; ✝21.11.2025 in Berlin) ist heute leider weitgehend ein Unbekannter des deutschen Kinos. Das liegt wohl teils an seinem schmalen OEuvre als Regisseur – knapp zehn Kurz- und Langfilme entstanden zwischen 1967 und 1982 (hinzu kommen zahlreiche Regieassistenzen und Tonarbeiten) –, hat aber auch mit der gängigen Rezeption der Oberhausener und des Neuen Deutschen Films zu tun. Im Schatten von Kluge, Schlöndorff, Wenders, Fassbinder und Co. stehen nämlich bis heute einige der interessantesten Filmemacher:innen der Zeit. Was für Müller zutrifft, gilt so auch für die sogenannte Münchner Gruppe, deren jüngstes Mitglied er war. Zwischen 1964 und 1972 schufen hier Jungfilmer wie Klaus Lemke, Rudolf Thome, Max Zhilmann, Eckhart Schmidt – und an der Peripherie u.a. May Spils, Werner Enke und Marran Gosov – Filme, die sich sowohl vom gediegenen Kino der Großstudios als auch vom politisiert-pädagogischen Impetus der selbsternannten Erneuer des deutschen Films abhoben. Ihr Kino sollte lässig daherkommen, mit dem eigenen Leben und Empfinden zu tun haben. Ein uneitles, häufig lustiges Gegenwartskino, das seine Ziel- und Tendenzlosigkeit stolz vor sich herträgt. (gegenkino 2023) https://gegenkino.de/16-09-2023-das-z... https://www.cargo-film.de/heft/60/fil... Marco Abel (Dr. phil.), geb. 1969, ist Professor für Anglistik und Filmwissenschaft an der University of Nebraska, USA. Seine Monographie The Counter-Cinema of the Berlin School (Camden House, 2013) wurde von der German Studies Association mit dem DAAD Preis für das beste Buch ausgezeichnet (2014). Im Herbst 2019 war er Dirk Ippen Fellow an der American Academy in Berlin. (transcript Verlag) https://www.marcoabel.com/ https://www.transcript-verlag.de/auth... Das Buch „Mit Nonchalance am Abgrund – Das Kino der »Neuen Münchner Gruppe« (1964-1972) ist 2024 im transcript Verlag erschienen: https://www.transcript-verlag.de/978-... Bernhard Jürgen Marsch (*15.4.1962 in Hennef; ✝15.6.2025 in Köln) war ein deutscher Filmemacher, Drehbuchautor, Filmproduzent und Schauspieler. Als Filmemacher war er mit der Kölner Gruppe verbunden, als Kinomacher vor allem mit dem von ihm mitgegründeten Filmclub 813. (Wikipedia) https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhar... Die von ihm initiierte Aufnahme im Zeughauskino sollte der Auftakt zu einer Reihe von dokumentierten Filmgesprächen werden. Am Dienstag, 10 Februar 2026 erinnert das Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum Berlin Bernhard Marsch mit „Gesammelte Werke I & II): https://www.dhm.de/zeughauskino/filmr... 0:00 Intro 0:21 Einführung von Marco Abel 7:07 Zihlmann, Lemke und Thome 10:33 Enno Patalas 14:42 vergessene Filme 18:11 Max Zihlmann 24:43 Erfolge 28:26 Die Kameraleute, Niklaus Schilling 32:43 "Boris" Marran Gosov 34:00 Berührungspunkte mit Wim Wenders 37:38 Männer-Frauen-Verhältnis 38:49 May Spils und Werner Enke 43:11 Bernhard Marsch / Marran Gosov 43:35 Eckhard Schmidt 48:32 Proto-Feminismus / Haltung der Kamera Credits: Bildgestaltung: Andreas Gockel BVK Leitung Zeughaukino: Jörg Frieß © 2026 Andreas Gockel