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Am Montag, den 8. Dezember 2025, fand im Salon des Zentrums Liberale Moderne in Berlin eine Buchvorstellung mit anschließendem Gespräch zu Irina Scherbakowas neuem Buch „Der Schlüssel würde noch passen“ statt. Die Veranstaltung versammelte zahlreiche Gäste zu einem intensiven Abend der historischen Rückschau und politischen Reflexion. Irina Scherbakowa, Historikerin, Schriftstellerin und im Exil lebende Putin-Gegnerin, gehört als Mitgründerin der Menschenrechtsorganisation Memorial zu den bedeutendsten Stimmen des demokratischen Russlands. In ihrem Buch schildert sie vor allem die Jahre der Perestroika in der Sowjetunion und den letztlich gescheiterten Aufbruch in ein demokratisches Russland – eine Epoche zwischen Hoffnung, Aufbruch und wachsender Ungewissheit. Ihre persönlichen Erinnerungen waren dabei eng verwoben mit der jüngeren Geschichte Russlands sowie ihrem langjährigen Engagement gegen staatliche Repression und für die Aufarbeitung der Verbrechen des Stalinismus. Karl Schlögel, renommierter Osteuropa-Historiker und ausgezeichneter Kenner Russlands und Ostmitteleuropas, kommentierte das Buch und ordnete Scherbakowas Erfahrungen historisch ein. Schlögel, Träger des diesjährigen Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, betonte insbesondere die Bedeutung individueller Erinnerung für das Verständnis autoritärer Systeme und ihrer Nachwirkungen. Das Gespräch wurde von Ralf Fücks (Zentrum Liberale Moderne) moderiert. Gemeinsam diskutierten die Beteiligten über die politischen Lehren aus der Vergangenheit, die Entwicklung Russlands bis in die Gegenwart sowie die Konsequenzen für Europas Zukunft. Die Veranstaltung bot Raum für eine differenzierte Auseinandersetzung mit Geschichte, Verantwortung und den Perspektiven demokratischen Widerstands.