У нас вы можете посмотреть бесплатно Als die Kohle ’alle‘ war … Grubenbahn Knappenrode – Laubusch – Senftenberg-Hörlitz или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
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Die Lausitz - einst überzogen von endlosen Wäldern und ein 'vergessener Landstrich'. Doch dann wurde die Kohle entdeckt, und es war mit der Ruhe vorbei. Für Viele ein Segen, doch für die Natur, und Menschen, deren Dörfer abgebaggert wurden, alles Andere.. Gut und Böse liegen oft nahe beieinander. Inzwischen liegt die 'Ära Kohle' beinahe komplett in der Vergangenheit, nur wenige Tagebaue und die Großkraftwerke zeugen noch von dieser Epoche. Aus vielen Tagebauen wurden Seen, die Lausitz hat inzwischen Erholungswert. Doch unser heutiges Video will daran erinnern, was die Braunkohlenära an Industriekultur schuf. Dazu gehörten ohne Zweifel auch die elektrischen Grubenbahnen, die die Braunkohle aus den Tagebauen zu den Brikettfabriken und Kraftwerken beförderten. Ein riesiges Netz davon durchzog die gesamte Lausitz, häufig in der für Grubenbahnen üblichen Spurweite von 900 mm. Als schon kurz nach der Wende 1989 eine ganze Reihe Brikettfabriken im Raum Hoyerswerda schlossen, wurden auch die Grubenbahnen überflüssig. Die IBSE e.V. nutzte 1994 die Gelegenheit, noch einmal einen Sonderzug auf die 45 km lange Reise von Knappenrode nach Hörlitz zu schicken, dies ist in diesem Video dokumentiert. Möglich wurde das mit Hilfe des 1992 gegründeten 'Fördervereins Lausitzer Grubenbahn', der inzwischen auf dem Teilabschnitt Knappenrode - Auerhahn Museumsverkehr anbot und das erforderliche Rollmaterial beschafft hatte. Wir sehen im Video auch diverse Haltepunkte, die es früher nie gab. Diese wurden extra für den Museumsverkehr geschaffen. Eröffnet wurde die Strecke Knappenrode - Zeißholz am 04.11.1934. Sie verband die Grube Clara und Brikettfabrik Zeißholz mit der Abfüllanlage und ebenfalls Brikettfabrik Knappenrode, damals Werminghoff. Anschluß bestand dort an die nach Norden führende Grubenbahn Richtung Bluno und Welzow. Die Erweiterungen von Zeißholz Richtung Laubusch sowie der Vortrieb Richtung Meuro und Bluno von dort aus geschahen etwa um 1939, genaue Daten sind nicht genannt. Dabei bestand im Raum Laubusch schon vor dem ersten Weltkrieg eine kurze Grubenbahn, die das damals schon existierende Lautawerk versorgte. Von Laubusch bzw Kortitzmühle nordwärts drang der Kohleabbau während des zweiten Weltkriegs weiter vor, die Strecke Richtung Tagebau Meuro entstand um 1944. Anfang der 1950er Jahre erreichte das Abbaufeld nordöstlich von Senftenberg die Schwarze Elster, die B 96 und die Hauptstrecken Senftenberg - Cottbus / Lübbenau. Es kam zu einer großräumigen Verlegung von Fluß, Straße und Bahn. Im Zuge dessen wurde auch die Grubenbahn in Richtung Hörlitz verlängert und es entstand das Brückenbauwerk quer über den Rangierbahnhof Senftenberg (Titelfoto). Damit war das Netz in seiner größten Ausdehnung vollendet und bestand so bis etwa 1994. Wie oben schon kurz angerissen, ließen die Veränderungen nach der Wende 1989 nicht lange auf sich warten. Nach und nach schlossen die Standorte Knappenrode, Zeißholz und Laubusch. Die Grubenbahn hatte keine Aufgabe mehr und verkam. Doch es gab Menschen, die erkannten, daß hier etwas Einzigartiges 'den Bach runter geht', das man der Nachwelt erhalten muß. So gründeten sich verschiedene Vereine, unter anderem der schon erwähnte 'Förderverein Lausitzer Grubenbahn'. Er richtete die Strecke zwischen Knappenrode und dem neu geschaffenen Endpunkt 'Auerhahn' bei Zeißholz für einen Museumsbetrieb her. Zusammen mit der Eröffnung der "Energiefabrik Knappenrode" - der zum Museum umgestalteten alten Brikettfabrik - konnte der Betrieb am 18.06.1994 aufgenommen werden. Die Strecken nördlich von Laubusch hatten dieses Glück nicht, bereits Ende 1994 endete der Verkehr zum Bahnhof Hörlitz, also auch über die Senftenberger Bahnhofsbrücke. Man sieht, für unseren Sonderzug war es 'höchste Eisenbahn'.. Leider hatte der Museumsbetrieb keine glückliche Zukunft. Es wurde dauerhaft ein Betreiber benötigt, der wurde nicht gefunden. Und die Vereinseinnahmen reichten nicht aus, um die erforderlichen Streckensanierungen anzugehen. Auch kam eine gewünschte Erweiterung bis Laubusch nicht zustande. da von einigen Anliegerkommunen bereits Tatsachen geschaffen und zum Beispiel die Brücke über die S 95 bei Dubring schon ohne jede Abstimmung abgetragen wurden. In einer Zeit, wo alles, was nur irgendwie den Namen "Bahn" trug, auf Ablehnung stieß (auch, wenn es sich dabei gar nicht um die DB AG handelte), war es schwer, Kommunaklpolitik ins Boot zu holen. Auch wenn andere Gemeinden dahinter standen - eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.. So fuhr nach nur reichlich 7 Jahren, am 12.01.2002, der letzte Museumszug, der Verein mußte aufgeben. Heute erkennt man fast nichts mehr, außer daß der Bahndamm an verschiedenen Stellen in das Radwegesystem integriert wurde. Im Raum Senftenberg sind die Anlagen zum Teil in der neuen Seenlandschaft aufgegangen, anderswo wurden hohe Bahndämme abgetragen und renaturiert. Gute Reise und "Glück auf"! Daten aus Wikipedia und 'Sachsenschiene.net'.