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Der Winzer Stephan Thielen in den Weinbergen von Minheim. Die Geschichte: Das Gut wurde 1928 von Anna und Johann Feilen gegründet. Anna, eine Magd aus Bochum, verliebte sich in den stolzen Moselwinzer. Johann aus einem im Dorf angesehenen, wohlhabendem Betrieb errichtete das neue Anwesen für die damaligen Verhältnisse recht herrschaftlich, ja fast pompös. Unser Secco „Hans im Glück“ ist nach ihm benannt. Anna und Johanns Sohn wurde Bürgermeister des Dorfes und setzte – in einer von Aufbruch gekennzeichneten Zeit – seine Akzente. Der heutige Doppelname Thielen-Feilen kommt durch die Einheirat von Herbert Thielen, ebenfalls Winzer aus Minheim, zustande. Ria und Herbert vereinten Liebe und Beruf und sind bis heute im Weingut tätig. Der von ihnen erbaute, groß dimensionierte Weinkeller mit über 100.000 Liter Fassungsvermögen, war ein wichtiger Eckpfeiler im Fassweingeschäft der 1970er und 1980er Jahre. Im Jahr 2013 übernimmt Stephan Thielen, in vierter Generation, und schlägt neue innovative Wege ein. Zum Weingut gehören heute 5,5 Hektar Weinberge in Minheim, etwa 1 Hektar davon im Steilhang. Wir verstehen uns als Rebsorten-Weingut. Zwar ist Riesling mit einem Anteil von 50 Prozent die wichtigste Rebsorte. Jedoch zeigt sich bei insgesamt zehn weiteren Rebsorten im Betrieb auch eine große Vielfalt. Gerade die mit Riesling bestockten Weinberge sind oftmals sehr alt – bis zu 50 Jahre – und verfügen über tiefe Wurzeln. Konsequent folgen wir der Devise: „Qualität wächst im Weinberg“. Die Aufgabe des Kellermeisters sehen wir lediglich darin, die Qualität zu erhalten und gekonnt auf die Flasche zu füllen. Enorm wichtig ist uns eine naturnahe Bewirtschaftung im Weinberg, gesundes Lesegut, eine schonende Verarbeitung der Trauben und kühle Vergärung über einen langen Zeitraum. Wir lehnen die „Fast Food- Kultur“ strikt ab – daher lagern unsere Weine lange Zeit auf Feinhefe und bringen ein beachtliches Alterungspotential mit. Wissend um ein perfektes Menge-Güte-Verhältnis, streben wir keine großen Mengenerträge an. Denn für die Qualität jeden Tropfen Weines, den wir produzieren, stehen wir mit unserem Namen. Wir gehen eigene Wege und haben uns entschieden, alle Weine – auch wenn es sich um Spätlese oder Auslese-Güte handelt – als Qualitätswein zu deklarieren. Die Orientierung am Mostgewicht der Trauben halten wir für zu kurz gedacht. Das bietet dem Kunden nur bedingt einen Mehrwert. Der Winzer ist kein Zuckerrübenbauer und die Menge an Zucker ist heute kein Qualitätsmerkmal mehr. Vielmehr bestimmen weitere Einflussfaktoren, wie die genannte Traubengesundheit und Reifedauer, die Qualität des Weines. Von jedem Wein wissen wir zudem genau, wo er gewachsen ist. Auf dem Etikett deklarieren wir die Einzellage jedoch nur bei den wertigen Riesling-Weinen. Die Einzellage – also das Terroir, in dem der Wein gewachsen ist – soll schmeckbar und nachvollziehbar sein. Die Individualität unserer Weine zeigt sich auch in den charakteristischen Namen, sodass Stadtgespräch, Pink oder Bestes Fass weit mehr bezeichnen als eine Rebsorte. Die Namen machen unsere Produkte bereits auf den ersten Blick unverwechselbar.