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Wut/Rage von Elfriede Jelinek/ Simon Stephens Regie Sebastian Nübling Darsteller: Kristof Van Boven, Marina Galic, Julian Greis, Franziska Hartmann, Marie Löcker, Karin Neuhäuser, Sven Schelker, Sebastian Zimmler In ihrem jüngsten Stück „Wut“ hört Elfriede Jelinek hinein in den kollektiven Bewusstseinsstrom einer europäischen Gegenwart. Einer Gegenwart, in der sich Hass in tödlichen Anschlägen Bahn bricht, populistische Strömungen ressentimentgeladen oder offen rassistisch auf die Straße drängen oder als ebenso europaskeptische wie fremdenfeindliche Parteien auf Stimmenfang gehen. Geschrieben angesichts der islamistischen Anschläge auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo und einen jüdischen Supermarkt im Osten von Paris, ist eine vielstimmige Wut-Partitur entstanden. Die selbstherrliche Wut der islamistischen Terroristen ist zu hören, wie auch die stille Wut derer, denen die Anschläge gelten, die lauten Stimmen der deutschen Wut-Bürger und die der rechten Demagogen allerorten, denen Sprache zu Hetze wird und die Wut nähren, indem sie die Ängste schüren, die sie vermeintlich nur „ernst nehmen“. Die rasende Wut derer, die keinen Zweifel mehr kennen schafft sich Gehör, wie auch die zweifelnd verzweifelte Wut der Autorin über die eigene Ohnmacht. Der englische Dramatiker Simon Stephens, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Autoren, hat mit „Rage“ eine Art Echo auf Jelinek geschrieben. Ausgehend von einer Bilderserie des Fotografen Joel Goodman, die Szenen der Silvesternacht an einer zentralen Kreuzung in Manchester zeigt, erzählt „Rage“ in szenischen Snapshots vom enthemmten, haltlosen Taumeln in das Neue Jahr. Gemeinsam mit Jelineks „Wut“ kommt „Rage“ in der Regie von Sebastian Nübling zur Uraufführung und stellt mit dieser Gegenwartserkundung zweier Spezialisten aktueller Gestimmtheit die zentralen Fragen: In was für einem Europa wollen wir leben? Wie prägt ein archaisches Gefühl wie „Wut“ unsere gegenwärtigen Realitäten? Wer artikuliert Wut, wo und in welcher Absicht? Lässt sich Wut auch jenseits von Wutbürgertum, Ausgrenzungsphantasien und gewaltbereitem Hass produktiv machen? Uraufführung am 16. September 2016 im Thalia Theater https://www.thalia-theater.de/de/spie...