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Hallo und herzlich willkommen zu diesem Baubericht. Es ist eine neue Lieferung eingetroffen, die ich sofort auspacke. Es handelt sich um die Mecklenburg, die im unhandlichen DIN A3 Format ausgeliefert wird. Sie ist im Maßstab von 1:250 und kostet 11,00 Euro. Das Modell wird als „einfach“ beschrieben und als ich die beiden Bogen in der Hand halte, bin ich doch überrascht, wie einfach dieser Bausatz ist. Es sind lediglich 74 Bauteile und eine Bauanleitung gibt es nicht. Es hilft nichts, ich war ja gewarnt, also fange ich erst einmal an, die Bauteile aus der unhandlichen Bogengröße grob herauszuschneiden, damit ich sie im Format von DIN A4 in eine Plastikhülle legen kann und nach und nach abarbeiten kann. Zum Bau brauche ich nicht viel. Zwei Scheren, eine Tube Klebstoff, eine Pinzette und ein Zahnstocher reichen mir. Nachdem ich die Bodenplatte und die Spanten ausgeschnitten hatte, stellte ich fest, dass der Bausatz keine Längsspanten hat. Die ist aber erforderlich, um dem Modell die notwendige Längsfestigkeit zu geben und es gegen eine Verformung stabil zu machen. Also stelle ich diese Längsspanten aus Abfallpapier selbst her und verfestige sie gut mit den Querspanten und der Bodenplatte. Die Bordwände bestehen aus jeweils einem Stück und sollten wohl dem Modell die notwendige Längssteifigkeit geben. Die beiden Aufbaudecks wurden sehr einfach dargestellt, in dem man mit der Bordwand in einem Stück druckte. Das aber geht überhaupt nicht und so werde ich Deckteile selbst herstellen müssen. Die stelle ich aus Resten von anderen Modellen selbst her oder Drucke sie mir selbst aus. Die Bordwand zerschneide ich und füge die die Teile nach und nach an. Die Aufbauten haben nun umlaufende Deckteile wie im Original. So wächst das Schiff nach und nach und ich muss nur aufpassen, dass sich die Proportionen nicht verschieben, also die Deckteile in Länge und Höhe genau zu der zerschnittenen Bordwand passen. Nachdem mir das geglückt ist, kann ich mit den Schornsteinen beginnen. Die sind aber überproportional lang und ich muss sie vorsichtig kürzen. Auch sind sie mir zu einfach gestaltet und ich versteife sie innen mit Abfallpapier und oben füge ich schwarze Innenringe ein und mache sie dadurch plastisch. Zwischendurch baue ich immer einmal ein paar Poller, die ich mir ausgedruckt habe und ein paar Rettungsboote, die in dem Bausatz überhaupt nicht vorkommen. Auch die vielen Lüfter bearbeite ich erst am Computer und drucke sie mir aus. Damit ist das Modell in im Rohbau fertig. Es ist schön stabil, es hat sich nicht verzogen und liegt gut auf dem Schreibtisch auf. Auch die Proportionen stimmen, die ich immer wieder überprüft hatte. Das ist bei hochwertigen Konstruktionen nicht notwendig, aber hier, wo ich große Teile selbst hergestellt habe, musste ich sehr aufpassen. Die vielen kleinen Teile, die solch ein Modell erst richtig lebendig machen, stelle ich selbst am Computer her und drucke sie aus. Hier kann ich selbst kreativ werden und es macht richtig Spaß, das Modell jeden Tag ein bisschen lebendiger aussehen zu lassen. Zu guter Letzt folgen die Masten und die Takelage und dann, ganz überraschend, ist das Modell fertig. Es ist 43 cm lang und ich habe ungefähr 4 Wochen dafür genötigt. Die Mecklenburg war kein deutsches Schiff, wie es der Name suggeriert, sondern ein Schiff aus Holland. Der Bausatz gibt keine Hinweise auf das Original Schiff und im Internet habe ich herausgefunden, dass es 2 verschiedene Schiffe mit diesem Namen gibt. Bei beiden Quellen sind die gleichen Bilder hinterlegt. Und so habe ich mich auf das Schiff festgelegt, das 1920 in Vlissingen in Holland gebaut wurde und viele Jahre zwischen Holland und England als Fähre unterwegs war. Zugelassen war das Schiff für 377 Passagiere. Im zweiten Weltkrieg lag die Mecklenburg in England, wo sie als Wohnschiff eingesetzt wurde und nahm dann als Infanterie Landungsschiff an der Invasion im Juni 1944 teil. Ab 1947 nahm sie den Dienst zwischen Holland und England wieder auf, kam später zur Reserve Flotte und wurde 1960 ganz unspektakulär verschrottet. Es gibt im Internet einige Bilder von der Mecklenburg, aber sie sind geschützt und so belasse ich es mit einem Screenschot und einem Foto. Damit geht kommt dieser Baubericht auch an sein Ende und ich bedanke mich für euer Interesse und sage Tschüs und auf Wiedersehen.