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St. Katharinen ist die zweite Pfarrkirche der Zwickauer Altstadt. Die bedeutende Hallenkirche entstand im 14. und 15. Jahrhundert. Sie besitzt eine wertvolle Ausstattung, zu der u. a. ein Altarretabel aus der Wittenberger Cranach-Werkstatt gehört. Der Westturm beherbergt einen historischen Glockenstuhl aus dem Jahre 1861, der auf einer 15 Meter hohen hölzernen Fachwerkkonstruktion ruht. In ihm hängen vier Läuteglocken, unter denen besonders die 1482 von Oswald Hilliger gegossene „Osanna“ durch ihre außerordentliche Klangfülle herausragt. Sie blieb als einzige des historischen Bestandes bis heute erhalten. Nach den Ablieferungen der beiden Weltkriege, denen 1917 u. a. die ebenfalls 1482 von Hilliger gegossene Glocke 2 mit dem Namen „Benedicta“ zum Opfer fiel, konnte das Geläut 1951 um eine kleine Glocke ergänzt werden. Die verbliebene große Lücke konnte jedoch erst mit der Anschaffung zweier weiterer Glocken aus der Gießerei Bachert in Karlsruhe im Jahre 2012 geschlossen werden. Ihre lateinischen Namen und Inschriften wurden dabei von den Vorgängerglocken übernommen. – Die Katharinenkirche wird leider nur noch selten zum Gottesdienst benutzt. 1) Osanna: Ton h, 2.810/3.030 kg*, Oswald Hilliger, 1482 Inschrift und Zier: Schulter: Osanna . sona . dira . tonitrva . fuga . Sis . plebi . salva . annorvm . gracie . fvsa m° : cccc° : lxxxii Sti Gießerzeichen: Antoniuskreuz Flanke: Zwei Reliefs mit Kruzifix und Heiliger Katharina 2) Benedicta: Ton dis’, 1.350 kg, Albert Bachert, 2012 Inschrift und Zier: Schulter: ALTRIPOTENS SALVA SANCTORUM MERITIS JUVA UT GENS PLANTETUR TONITRUUMQUE SOLVETUR MCCCCLXXXII + Flanke: Stilisiertes Kreuz; betende Hände; Gießerzeichen Schlagring: EVANGELISCH-LUTHERISCHE KATHARINENKIRCHGEMEINDE ZWICKAU ANNO DOMINI 2012 (ebenso auf Glocke III) 3) Evangelica: Ton fis’, 1.100 kg, Albert Bachert, 2012 Inschrift und Zier: Schulter: TERTIA TU GENTI MERITUM CHRITSTI REFER OMNI AD VERBUM DOMINI CAELITUS USQUE VOCANS + Flanke: Stilisierte Lutherrose; aufgeschlagenes Buch mit Alpha und Omega; Gießerzeichen 4) Friedensglocke: Ton g’, 750 kg, Franz Schilling Söhne, 1951 Inschrift: Schulter: DIE LIEBE GOTTES IST AUSGEGOSSEN Flanke: Gießerzeichen Außen am Turmhelm hängt das sogenannte Tuchmacherglöckchen, das als Inschrift den „Englischen Gruß“ enthält. In nachreformatorischer Zeit diente es als Schlagglocke sowie zum Läuten vor dem Schließen der Tore. Aufnahme: Einläuten des Pfingstgottesdienstes. – Die schwirrenden Nebengeräusche wurden durch vibrierende Metallteile am Turm verursacht. Literatur: Steche, Richard: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. Heft 12: Amtshauptmannschaft Zwickau. Dresden 1889, S. 133f. Thümmel, Rainer: Glocken in Sachsen. Klang zwischen Himmel und Erde. Leipzig 2011, S. 374. Oelsner, Norbert; Püschmann, Gabriel: Katharinenkirche Zwickau. Regensburg 2017 (Schnell, Kunstführer 2883). *) differierende Angaben in der Literatur! © VDMIAE, 2021.