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Gemeinsam mit dem Schloss und dem Dachreiter des Rathauses beherrscht die Bartholomäuskirche das Stadtbild von Waldenburg im Tal der Zwickauer Mulde. Der Ort ist durch sein traditionsreiches Töpferhandwerk weithin bekannt geworden. Dass dieser Erwerbszweig nicht ganz ungefährlich war, zeigt der große Stadtbrand von 1580, bei dem die bisherigen Glocken mit zerstört wurden. Als Ersatz beschaffte man zunächst von einem anderen Ort eine kleine mittelalterliche Glocke, die bis heute vorhanden ist, jedoch nicht zum Hauptgeläut zählt. Dieses wurde dann unmittelbar im Anschluss – 1580 und 1581 – von Wolf Hilliger neu gegossen. 1) Erste Glocke: Ton des’, 2.570 kg, Wolf Hilliger (II), 1581 Inschrift und Zier: Am Hals, oben und unten eingerahmt durch Laubwerkfriese: VULT POPVLVM CAMPANA SONANS AD SACRA VENIRE ANNO DOMINI MDLXXXI Flanke: Gießerzeichen, dazu die Inschrift: WOLFF HILGER ZV FREIBERCK GOS MICH (ebenso auch bei den beiden folgenden Glocken) 2) Zweite Glocke: Ton f’, 1.836 kg, Wolf Hilliger (II), 1580 Inschrift und Zier: Hals: NACH MEINEM KLANG RICHT DEINEN GANG ZVR KIRCH DES HERRN UND SEWN NICHT LANG MDLXXX Darunter Laubwerkfries 3) Dritte Glocke: Ton ges’, 780 kg, Wolf Hilliger (II), 1580 Inschrift und Zier: Hals: MEIN KLANG DICH RVFT ZVM KIRCHEN GANG MERKS WORT GOT DANCK SING LOBGESANG 1580 Darunter Laubwerkfries 4) Vierte Glocke: Ton es’’, 290 kg, anonym, um 1300 Inschrift schwer leserlich, eine mögliche Variante lautet: AVE GRATIA PLENA BENEDICTVS FRVCTVS VENTRIS TVI MARIA + Trotz ihres hohen Wertes mussten die Hilliger-Glocken 1942 abgeliefert werden. Sie überstanden jedoch die Zeit auf dem Glockenfriedhof glücklicherweise unbeschadet und konnten 1948 wieder nach Waldenburg zurückgeführt werden. Sie hängen bis heute im historischen Holzstuhl an den originalen Jochen. Aufnahme: Einläuten des Sonntags am Samstag um 18 Uhr mit den Glocken I–III. Literatur: Thümmel, Rainer: Glocken in Sachsen. Klang zwischen Himmel und Erde. Leipzig 2011, S. 134f. © VDMIAE, 2021.