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**BESCHREIBUNG** Durch das neuartige Corona Virus ausgelöste Pneumonien stellen auch bei der Entwicklung eines ARDS per se keine Indikation für eine Bronchoskopie dar. Im Gegenteil, die Indikation hierfür ist mit viel Bedacht zu stellen. Dennoch beobachten wir gerade im Verlauf der Erkrankung teilweise massive Sekretverlegungen, die eine Bronchoskopie notwendig werden lassen. Selten kann auch eine bronchoalveoläre Lavage notwendig werden. Um das Infektionsrisiko während der Untersuchung möglichst gering zu halten, haben wir eine Untersuchungsmethode zur aerosolreduzierten Bronchoskopie entwickelt, die wir gerne mit euch teilen würden. Neben einem Bronchoskop benötigen wir hierfür einen TEE-Sondenüberzug, haushaltsübliche Kabelbinder, eine Schere, eine Gänsegurgel, eine Perfusorspritze, die wir mit 50 ml Aqua aufgezogen haben, Sekretfallen, einen 3-Wege-Hahn, eine Perfusorverlängerung, einen flexiblen – ca. 4 cm langen Schlauch (wir haben einen Thoraxdrainageschlauch steril in 4 cm lange Stücke geschnitten und in einzelne Beutel abgepackt vorbereitet. Zuletzt brauchen wir einen Schlauchadapter zu Luer-Lock. Wir verbinden zuerst die gefüllte Perfusorspritze mit dem 3-Wege-Hahn und anschließend mit der Perfusorleitung. Als nächstes konnektieren wir den flexiblen Schlauch mit dem Arbeitskanaladapter des Bronchoskopes. Den Adapter schieben wir dann möglichst nahe an den Eingang des Arbeitskanaladapters. Das ganze fixieren wir zur Sicherheit mit zwei Kabelbindern. Jetzt konnektieren wir die Perfusorspritze mit dem Adapter. Den TEE-Sondenüberzug entfernen wir von der Beißschutzvorrichtung. Wir schneiden die beiden Enden ab und ziehen den Sondenüberzug – mit dem kleinen Ende voran – über das Bronchoskop bis kurz vor den Arbeitskanaladapter. Mit dem abgeschnittenen Ende fixieren wir nun die Gänsegurgel am Sondenüberzug. Jetzt ist alles vorbereitet und es kann los gehen. Zu allererst stellen wir das Beatmungsgerät aus und klemmen den Tubus ab um die vorbereitete Gänsegurgel zu konnektieren. Verfügt der Patient bereits über einen Bronchoskopie-Adapter ist das umso besser, da man in diesem Falle das geschlossene System nicht dekonnektieren muss, sondern unser System direkt an den Adapter anbringen kann. Ab jetzt erfolgt die Bronchoskopie nach dem jeweilig vorgebenen Standard. Das Bronchoskop kann jetzt – ähnlich wie beim Einschwemmen eines externen Schrittmachers – über das geschlossene ein- und wieder ausgebracht werden. Zum Anspülen von zähem Sekret oder zur BAL kann über der Assistent über die Perfusorspritze nun Flüssigkeit injizieren, welche dann über die in Reihe geschalteten Sekretfallen wieder gewonnen werden kann. Nach der Durchführung der Bronchoskopie kann über den Überzug der Bronchoskopieaufsatz wieder geschlossen und frei gewordene Aerosole abgesaugt werden. Das ist unser Ansatz zur möglichst aerosolfreien Bronchoskopie von SARS Cov-2 Patienten. Wir freuen uns auf euer Feedback, eure Verbesserungsmöglichkeiten oder weitere Inspirationen.