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Album: Schließ deine Augen und träume (1974/1981) (Hansa) (Ariola) ....................................... Siegfried Mai: Verzeihen Sie, verehrte Musikfreunde, daß ich mich Ihnen nicht mit einem akkuraten Lebenslauf vorstelle. Viele Stationen meines bisherigen Lebens waren so, wie sie sicherlich auch von anderen Zeitgenossen erlebt wurden. Sollten Sie, wie ich, dem Jahrgang 1927 angehören, werden Sie sich gewiß erinnern, daß in unseren Jugendjahren ein vielfältiges Programm geboten wurde. In meiner Heimatstadt Dresden absolvierte ich die ersten Stationen: Volks- und Oberschule, außerdem mehr oder minder erfolgreiche Klavier- und Cellostunden. Dazu kamen erste Versuche mit „eigenen" Noten im Schulorchester und Proben mit einer kleinen Band. Diese Unternehmungen geschahen aber zunächst nur aus reiner Liebhaberei. Zwischen dem 14. und 16. Lebensjahr sorgte jedoch der Film für ganz neue Aspekte. Musikfilme — vor allem solche mit Johannes Heesters — faszinierten mich über alle Maßen. Ich hatte fortan nur noch den Wunsch, selbst in irgendeiner Weise in diesem Metier tätig zu sein. Komponisten wie Friedrich Schröder, Franz Grothe und Will Meisel wurden meine Vorbilder. Nur all zu gerne wollte ich ihnen nacheifern. Nach 1945 setzte ich mein unterbrochenes Musikstudium fort. Der Chordirektor der Staatsoper Dresden, Professor Ernst Hintze, wurde mein Lehrer. Durch seine Tätigkeit hatte ich auch Gelegenheit, Gesangsunterricht zu nehmen und im Dresdner Sinfoniechor mitzuwirken. Dieses Singen im Chor war eine wertvolle Schule zur Gehörbildung. Meine berufliche Tätigkeit als Komponist und Arrangeur begann 1946 beim Rundfunktanzorchester Dresden. „Lustiges Wien", der Walzer von Will Meisel, gehörte übrigens zu den ersten gelungenen Bearbeitungen, die ich für dieses Orchester schrieb. War-es zunächst der Film, der mich für Tanz- und Unterhaltungsmusik begeisterte, so kam ich nun mit dem Rundfunk in Berührung. Bald wurden eigene Kompositionen und später auch selbst gestaltete Programme gesendet. Der Rund-funk bot ein großes Feld für künstlerische Betätigungen. Zuerst in Dresden, danach in Leipzig und schließlich in Berlin als Komponist, Arrangeur, Produzent, Text-Autor, Programmgestalter und — seit 1957 — als Dirigent eines großen Studio-Orchesters.