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Albert, Jürgen und ich wandern bei schönstem Wanderwetter diese Etappe des Rheinsteiges. Nach kurzem Weg legen wir eine kleine Pause bei Uschis Wanderstation oben am Berg ein. Wir sind früh am Morgen die ersten Gäste und genießen die Ruhe und einen Kaffee. Wer tief schauen will, muss zunächst hoch hinauf – Das erste Ziel ist Oberkestert, eine Siedlung oberhalb des Rheintales. Ist sie erreicht, geht es bald in den Wald hinein und gemütlich hinüber zum oberen Ende der Pulsbachklamm. Der Rheinsteig spart die Klamm aus und lehnt sich oberhalb eng an den steilen Hang an. Der schmale Pfad erinnert an einen alpinen Steig und bietet unterwegs immer wieder schöne Blicke auf das Rheintal. In stetem Auf und Ab zieht die Route hinüber zum Graben des Ehrenthaler Baches. Hier trifft man auf die Infotafeln des Bergbau- und Landschaftspfades, der an die jahrhundertelange Bergbautradition erinnert. Eine geräumige Schutzhütte auf dem Sachsenhäuser Feld lädt zur verdienten Rast. Man bleibt auf dem Lehrpfad und schlendert in langgezogenen Serpentinen im Wald hinunter ins Wellmicher Bachtal. Am gegenüberliegenden Hang thront Burg Maus, das nächste Ziel. Sie verdankt ihren volkstümlichen Namen der benachbarten Burg Katz, deren Besitzer sie verächtlich Burg Maus nannten. Nahe beim Eingangstor beginnt ein schmaler Pfad, der steil hinaufführt zur oberen Kante des Geländeplateaus. An ihr entlang wandert man über die freie Feldflur hinüber zum Wanderparkplatz Nocherner Brünnchen. Etwas weiter unterhalb kommen Kletterfreunde auf ihre Kosten. Hier kann man den ca. 500 Meter langen Rabenacksteig, der als Alternative an den Rheinsteig andockt, durchklettern. Er führt auf den ausgesetzten Rabenackfelsen oberhalb von St. Goarshausen und bietet tolle Blicke ins Tal und auf die gewaltige Burg Rheinfels am linken Rheinufer. Die gelbe Markierung dieser alpinen Variante führt wieder zurück auf den blau markierten Hauptweg. Alle, die nicht kraxeln wollen oder können, folgen einfach weiter dem Hauptweg. Dieser führt auf einem Serpentinenpfad steil hinunter nach St. Goarshausen, dem heutigen Etappenziel. Als Rheinsteig wird der Premiumwanderweg bezeichnet, der entlang des Rheins zwischen Bonn und Wiesbaden verläuft. Er hat eine Gesamtlänge von 320 km und ist mit einem weißen R auf blauem Grund gekennzeichnet. Allerdings hat der Rheinsteig auch Zuwege, die sehr geschickt den Wanderweg und Verkehrsanknüpfungen wie Bahnhöfe, Schiffsableger und einfach Ortschaften entlang des Rheins mit einander verbinden. So kann man beispielsweise während und am Ende einer Etappe in eine nahe Ortschaft absteigen und mit Bahn oder Schiff zurück zum Ausgangspunkt fahren. Die Zuwege oder auch Varianten des Rheinsteigs sind mit einem weißen R auf gelbem Grund gekennzeichnet. Zählt man die Zuwege alle zusammen, kommt man auf zusätzliche 270 km. Und jetzt kommt noch das weiße R auf rotem Grund! Das sind sog. Rundtouren, über die man Etappen des Rheinsteigs in einer Tageswanderung ablaufen kann und wieder zu seinem Ausgangspunkt kommt. Es ist an alles gedacht, es ist für jeden was dabei – ein perfektes Wanderleitsystem!