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Die 93-jährige "Elli" E77 sollte mal wieder in einem Rundkurs ein paar interessante Ziele ansteuern. Dem Elektro-Body war im Lok-Magazin April/2019 ein Topthema gewidmet. Für die Nichtelektrifizierten Streckenabschnitte wurden noch zwei DR V100 (112 302 und 112 331) geordert. Start unseres Sonderzugs mit der ersten Trassen-Besonderheit, der Bogen von Dresden-Mitte Richtung -Friedrichstadt, der allgemein nur Güterzügen zuteil wird. In Friedrichstadt ein echter Goldbroiler V60 und eine WFL V100. Weiter ging es durch Coswig, Großenhain, Elsterwerda. Hier in Elsterwerda wird auf die eingleisige Verbindungskurve zur Strecke nach Horka eingebogen. Im Bf Hosena erster längerer technischer Stop -Elli braucht Schmierung. Hier auch die nächsten Highlights: Drei(!) Ludmillas in eastwest-Lack konnte abgelichtet werden. Unser Sonderzug ließ sich nebenbei mit einer fotogerechten Scheineinfahrt feiern. Weiter, immer weiter ging es Richtung Osten, nach dem Passieren des Bf Hosena erreichten wir die Westgrenze Schlesiens. Die ehemaligen DDR-Kreise Hoyerswerda, Niesky, Weißwasser und Görlitz bilden in etwa das Gebiet, was nach 1945 auf deutschem Gebiet von Schlesien erhalten blieb. Eine Teilfläche daraus fand im "Niederschlesischen Oberlausitzkreis" seine amtliche Anerkennung. Allerdings wurden dieser Kreis und der Name 2008 zugunsten einer Kreisreform aufgegeben. Zurück zur Sonderfahrt: Vorbei an Hoyerswerda, Knappenrode und Niesky ohne besondere Auffälligkeiten erreichten wir gegen Mittag den neuen Güterbahnhof Horka, ca. 15km vor der polnischen Grenze. Ohne Auffälligkeiten hieß auch hier: So gut wie kein Zug -dabei soll doch auf dieser Millionen-Euro-Neubau-Trasse im 5-Minuten-Takt der europaweite Warenaustausch erfolgen...? Leider, eine Trendwende zur Schiene ist noch nicht absehbar... In Horka Güterbahnhof hieß es "Tschüß" von der Elli sagen, denn hier war Schluß mit Deutsch-Strom. Weiter östlich fährt man mit 3kV Gleichstrom und wir wollten ja nach Görlitz -und dort gibt es seit 1945 auch keinen deutschen Bahnstrom mehr (Teile Schlesiens hatten vor 1945 bereits elektrifizerte Strecken -bis Görlitz). Elli fuhr also "Lz" nach Hause und die beiden V100 jonglierten uns nach Süden in die schlesische Metropole Görlitz. Am Bf Sichtung eben fertiggestellter Doppelstockzüge aus dem hiesigen Bombardier-Waggonbau für die Schweiz... Kurzer Richtungswechsel und ab ging es nach Löbau zu den Ostsächsischen Eisenbahnfreunden. Einfahrt direkt ins Museum, Horn-Salut aus einer V10, Ausstiegs-Treppen angekarrt -alles perfekt organisiert. Bei Rundgängen durch die Zauberwelt der (Reichs)Bahn und einem guten Mittagessen konnte jeder nochmal im Führerstand einer betagten V10B mitfahren -hergestellt im Lokomotivbau Karl Marx Babelsberg. Ein echter Klassiker, der bis 1976 gebaut und bis nach China, Ägypten und Syrien exportiert wurde. Am späten Nachmittag dann Rückreise über Bautzen, "Schiebock" und Radeberg wieder nach Dresden-Neustadt, wo unsere Sonderfahrt ihren Abschluss fand. Ein tolles Erlebnis und Dank an die vielen dienstbereiten "Geister" und Organisatoren! Bis vielleicht wieder im nächsten Jahr...?