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Weltweit beschäftigt die Vaillant-Group etwa 17.000 Mitarbeitende an 12 Standorten und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 3,8 Mrd. Euro. Am Stammsitz in Remscheid, wo vor 150 Jahren das Unternehmen gegründet wurde, werden auch heute noch innovative Produkte für die Bereiche Heizen, Kühlen und Warmwasserbereitung entwickelt, geprüft und gebaut. Für die Produktion der sensiblen Elektronikmodule und -Komponenten wie sie beispielsweise in Wärmepumpen verbaut werden, benötigte Vaillant eine neue Produktionshalle sowie weitere Büroflächen auf dem Gelände in Remscheid. Um den zur Verfügung stehenden Platz optimal nutzen zu können, wurde eine Gebäudekombination geplant. Das 2.000 m² große Verwaltungsgebäude befindet sich direkt an der schmalen Seite der zweigeschossigen 9.500 m² großen Produktionshalle. Hier werden auf zwei Ebenen die Elektronikmodule für unterschiedliche Vaillant-Geräte produziert. Die baulichen Voraussetzungen dafür schuf das Team des Generalunternehmens Köster. Dazu gehört ein ESD-Boden, der elektrostatische Entladungen verhindert, ebenso wie die auf die Produktionsprozesse angepasste technische Infrastruktur sowie vier Lastenaufzüge, um die reibungslose Produktion auf zwei Ebenen sicherzustellen. Ein Brandschutzsystem mit sechs leistungsstarken Abluftventilatoren verhindert, dass die sensiblen Produktionsmaschinen im Brandfall mit Rauchgas beaufschlagt werden. Auch auf Nachhaltigkeit legte der Bauherr Wert: Über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach soll möglichst viel Strom für die eigene Infrastruktur bereitgestellt werden. Ladesäulen für E-PKW sowie die sogenannten „Wiesel“, die Lasten an den Überladebrücken bewegen, sollen so versorgt werden. „Das komplette Gebäude wurde zudem nach BREEAM zertifiziert“, erklärt Köster-Projektleiter Marc Andre Többen. Köster passte die Ausschreibungen für die verbauten Materialien entsprechend an und übernahm die notwendige Dokumentation für die Zertifizierung. „Die zentrale Herausforderung bei diesem Projekt bestand darin, die Produktionsabläufe des Kunden zu erfassen und sie innerhalb eines sehr engen Zeitrahmens in die Ausführungsplanung zu integrieren und umzusetzen“, fasst Dipl.-Ing. Marc Andre Többen die Anforderungen an das Köster-Team zusammen. „Wir konnten das Vorgehen unter anderem dadurch entsprechend beschleunigen, dass wir unsere Baupartner und Lieferanten schon früh in das Projekt eingebunden haben. So konnten sie zeitnah passende Lösungen präsentieren.“ Der termingerechte Aufbau der Produktionsanlagen hatte bei diesem Projekt für den Kunden höchste Priorität, wie Robin Frohn, Director Real Estate Management der Vaillant Group, erklärt: „Der Einbau der hochmodernen Produktionsanlagen musste pünktlich beginnen. Um das Risiko einer Bauverzögerung auszuschalten, haben wir die komplette Maßnahme an Köster vergeben.“ Schon in den Verhandlungen hatte Köster den Bauherrn, dessen Team ebenfalls „lean“-orientiert arbeitet, mit schlanken Bauprozessen, dem Köster-Prozess-System und der partnerschaftlichen Herangehensweise überzeugt. Tools wie das Shopfloor Management gehören auch bei Vaillant zu den täglichen Arbeitsabläufen. Dieses kam, ebenso wie die Taktplanung mit Last Planner, in der Bauphase zum Einsatz. „Da die Bauabläufe immer wieder angepasst wurden, war ein stetiger Austausch mit den Baupartnern und auch mit dem Bauherrn bei den Shopfloor-Stehungen sehr wichtig, um im Zeitplan zu bleiben“, erklärt Köster-Projektleiter Marc Andre Többen. Die intensive partnerschaftliche Zusammenarbeit, die transparente Kommunikation sowie der konsequente Einsatz der Steuerungstools waren die Basis für den zügigen Projektfortschritt. So konnte die Halle bereits im April 2024 für den Einbau der Produktionsmaschinen übergeben werden, während an anderen Stellen des Projekts noch bis zur Abnahme im Juli 2024 (26.7.24) intensiv gearbeitet wurde. „Vaillant konnte wie gewünscht die Maschinen montieren und die Produktionsabläufe testen und anfahren“, so Marc Andre Többen. Mittlerweile hat die Vaillant Group die neue Fabrik zur Herstellung von Elektronikkomponenten in Betrieb genommen. Der offizielle Start der Produktion erfolgte durch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, den Remscheider Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Vertreter der Geschäftsführung der Vaillant Group im Rahmen einer Einweihungsfeier am 20. November 2024. Auch Köster-Projektleiter Dipl.-Ing. Marc Andre Többen nahm an der Veranstaltung teil. M05