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Vom Gefangenen zum Überwinder – Der Weg von Römer 7 zu Römer 8 Sünde ist in der Bibel nie nur ein moralischer Ausrutscher. Sie ist auch nicht bloß eine falsche Tat, die man mit etwas Disziplin wieder in den Griff bekommt. Die Schrift spricht viel tiefer. Sie zeigt, dass Sünde eine Macht ist, die den Menschen innerlich prägt, fesselt und schließlich beherrscht. Darum ist das Thema so ernst. Und darum ist es so wichtig, dass wir an dieser Stelle klar sehen. Viele Menschen kennen ein Leben, in dem sie das Gute zwar bewundern, es vielleicht sogar wollen, aber es nicht wirklich leben. Genau das beschreibt Paulus in Römer 7: „Denn das Gute, das ich will, tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das übe ich aus“ (Römer 7,19). Das ist die Sprache eines Menschen, der Gottes Maßstab erkennt, der das Richtige sieht, der vielleicht sogar Gott sucht – und doch noch nicht frei ist. Jesus will uns frei machen! Auch Paulus wurde durch die Begegnung mit Jesus frei von der Macht der Sünde. Das viele Theologen Römer 7 als Normalität des christlichen Lebens sehen, zeigt leider ihre Verblendung, Rebellion und Ahnungslosigkeit. Paulus beschreibt in Römer 7 rückblickend die Gefangenschaft des Menschen unter der Sünde. Er zeigt nicht die Normalität eines reifen Christenlebens, sondern die Ohnmacht eines Menschen, der das Gesetz kennt, aber noch nicht in der Freiheit des Geistes lebt. Er will, aber er kann nicht. Er erkennt, aber er überwindet nicht. Er sieht das Gute, aber er lebt es nicht. Das ist die Realität vieler religiöser Menschen. Sie hören Predigten, sie stimmen Wahrheiten zu, sie tun Buße und fallen wieder, sie nehmen sich vor und brechen zusammen. So kann man Jahre verbringen. Man lebt zwischen Sünde und Reue, zwischen Vorsatz und Niederlage, zwischen Erkenntnis und Ohnmacht. Aber das ist nicht die Herrlichkeit des Evangeliums. Das ist nicht die Freiheit der Kinder Gottes. Das ist nicht die Sprache eines Überwinders. Darum müssen wir es klar sagen: Es gibt Freiheit von bewusster Sünde. Jesus ist nicht gekommen, damit wir uns religiös im Kreis drehen. Er ist gekommen, um Menschen frei zu machen. „Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei“ (Johannes 8,36). Um das zu verstehen, müssen wir begreifen, wie tief die Macht der Sünde reicht. Die Bibel zeigt mindestens fünf Ebenen, auf denen Sünde ihre Kraft entfaltet. Die erste Ebene ist das Herz. Hier beginnt alles. Sünde sitzt nicht zuerst in der Umgebung, nicht zuerst in schlechten Einflüssen, nicht zuerst in äußeren Reizen, sondern im Inneren des Menschen. Paulus sagt: „Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt“ (Römer 7,18). Jeremia sagt: „Arglistig ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar ist es; wer kennt sich mit ihm aus?“ (Jeremia 17,9). Das ist die tiefste Diagnose der Bibel: Das Problem des Menschen ist nicht nur sein Verhalten, sondern seine innere Ausrichtung. Das Herz sucht von Natur aus nicht Gott, sondern Ersatz. Es will nicht nur leben, es will unabhängig leben. Es will nicht nur genießen, es will ohne Gott genießen. Es will nicht nur wählen, es will selbst Herr sein. Darum beginnt Sünde im Inneren. Jesus sagt: „Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken“ (Matthäus 15,19). Solange das Herz am Falschen hängt, wird der Mensch immer wieder an die falsche Quelle zurückkehren.