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Ergänzende Materialien zur Vorlesung finden Sie unter: http://www.philologievonunten.de Ehre, wem Ehre gebührt! So lassen wir die Geschichte der römischen Liebeselegie mit Catull beginnen. Er hat die Koordinaten gesetzt, den Rahmen, in dem es sich von nun an trefflich operieren läßt, wenn es darum geht, einen Ton und eine Sprache zu finden für die Darstellung des Ungeheuerlichsten, das Menschen umtreibt: der Abgründe einer körperlich-seelischen Leidenschaft. Auf engstem Raum vollführt er seinen Circus der Einstellungen und Empfindungen. Seine Gewißheiten reichen nie weiter als bis zur Berührung der Außenhaut der Dinge. Unter jeder Schale lauert die nächste Katastrophe. So konstruiert er einen Kosmos, den er sensumotorisch kontrollieren kann und in dem er selbst sich zum reinsten Material der Anschauung des unheimlichen Kerns seiner Dichtung wird. Noch Goethes Werther staunte, wenn er „einen Dichter der Vorzeit“ las: „Ach, sind denn Menschen vor mir schon so elend gewesen?“. Bühne frei für den Virtuosen unter den alten Liebesdichtern! #Goethe #Catull #Werther #Elegie #Dichtung #Latein #Properz #Tibull #Ovid #Theorie #Semiotik #Übersetzung #Literatur #Literaturwissenschaft #Literaturgeschichte #Dichter #Antike #Altertum #Rom #Römer #Roma #Rome