У нас вы можете посмотреть бесплатно Ausflug an eine verträumte Nebenbahn in Bayern: die Rottalbahn или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Die Rottalbahn ist die Nebenbahn, die Mühldorf mit Passau verbindet. Zwischen Mühldorf und Neumarkt St.Veit folgt sie in Richtung Norden noch der Landshuter Strecke, um dann gen Ost zu schwenken in Richtung Passau. Die Rottalbahn ist interessant, denn weitgehend ist noch alte Infrastruktur vorhanden, die sich mit gut erhaltenen Bahnhofsgebäuden, kurvenreicher Streckenführung, Telegrafenmasten und Formsignalen zeigt. Das eingesetzte Fahrzeugmaterial bietet wenig Abwechslung, ist damit aber ein Garant für die heute immer seltener werdenden 628er. Diese Triebwagen besorgen nahezu den Gesamtverkehr und pendeln im Stundentakt über die Strecke im Lauf Mühldorf-Passau u.z. Samstags kommt ein ganz besonderes Zugpaar auf die Rottalbahn: RE 27005 und 27004. Diese beiden mit 218 bespannten RE bestehen aus IC-Wagen, die in Passau auf den IC "Rottaler Land" aus Hamburg übergehen bzw. von diesem kommen. Morgens startet der RE 27005 in München und legt damit einen ordentlichen Weg bis Passau zurück. Nachmittags startet dann der Gegenzug in Passau und nimmt die Wagen mit den Reisenden aus Richtung Hamburg nach Mühldorf mit. Es gibt ihn hier also noch, den inzwischen in Deutschland selten gewordenen Kurswagenverkehr. Der Charakter der Strecke ist sehr unterschiedlich: während ab Neumarkt St.Veit weitgehend flache und kurvenarme Abschnitte befahren werden, wird es ab Sulzbach am Inn sehr steigungs-und kurvenreich. Bei Pfenningbach wird der höchste Punkt erreicht, um dann hinter dem Ort im Wald zu verschwinden- der "Abstieg" ins Donautal beginnt und bald wird Passau erreicht. Die vielen nur mit Andreaskreuz gesicherten Bahnübergänge lassen vielerorts kein hohes Tempo zu, außerdem kommt es durch unachtsame Verkehrsteilnehmer immer wieder zu Unfällen. Daher werden die "kritischen Punkte" mit automatischen Halbschrankenanlagen ausgebaut. Vor einigen Jahren stand man vor der Frage: Zweistundentakt belassen oder Strecke ganz aufgeben? Erfreulicherweise entschied man sich für die bessere Variante: Stundentakt! Damit scheint die Zukunft der Strecke gesichert. Bislang ist sie noch ein 628-Paradies, mal sehen, wie lange dies so bleibt! Viel Spaß beim Ansehen (PS: einige schon veröffentlichte Szenen habe ich mit aktuellen kombiniert, um auch hier hochauflösende Qualität zu bieten).