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In this interview, Gerda Haßler discusses her career in Romanistik and the history of linguistics in the DDR and re-united Germany. (https://hiphilangsci.net/wp-content/u...) Download (https://hiphilangsci.net/wp-content/u...) | Spotify (https://open.spotify.com/show/37JY0M7...) | Apple Podcasts (https://podcasts.apple.com/au/podcast...) | YouTube ( / @hiphilangsci ) References for Episode 50 Haßler, Gerda. 1984. Sprachtheorien der Aufklärung zur Rolle der Sprache im Erkenntnisprozeß. Berlin: Akademie-Verlag. Haßler, Gerda. 1991. Der semantische Wertbegriff in Sprachtheorien vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Berlin: Akademie-Verlag. Haßler, Gerda. 2016. Temporalität, Aspektualität und Modalität in romanischen Sprachen. Berlin: De Gruyter. Haßler, Gerda, und Cordula Neis. 2009. Lexikon sprachtheoretischer Grundbegriffe des 17. und 18. Jahrhunderts. Berlin: De Gruyter. Transcript JMc: Hi, I’m James McElvenny and you’re listening to the History and Philosophy of the Language Sciences Podcast, online at hiphilangsci.net. [00:21] There you can find links and references to all the literature we discuss. [00:25] Today we’re talking to Gerda Haßler about her life and career in Romanistik and the history of linguistics. [00:33] As with some of our previous interviews, we’ll do this one in German. [00:39] Ja, also ich begrüße jetzt Gerda Haßler. Willkommen im Podcast. [00:43] GH: Vielen Dank für die Einladung. [00:45] JMc: Ja. Also ich wollte dich fragen, wie bist du zur Romanistik und Linguistik gekommen und was waren die großen Etappen deiner Karriere? [00:55] GH: So richtig weiß ich das selber nicht, wie ich dazu gekommen bin. [01:00] Sprachen haben in meinem Leben schon immer eine große Rolle gespielt. [01:05] Ich habe auch die Dialekte in meiner Umgebung beobachtet. [01:10] In dem Ort, wo ich aufgewachsen bin, wurde ein sächsisch-thüringischer Mischdialekt gesprochen. [01:16] JMc: OK. Wo genau war das? [01:18] GH: In Fraureuth, das ist ein Dorf in der Nähe von Zwickau, also in Sachsen. [01:23] JMc: Ja. [01:24] GH: Und meine Großeltern haben Sudetendeutsch gesprochen, meine Eltern nur Hochdeutsch, mit mir, also mit den Großeltern nicht. [01:32] Und das habe ich beobachtet und das hat mich einfach interessiert. [01:35] Außerdem war das Tschechische immer im Hintergrund. [01:38] Und ich habe immer meinen Vater gebeten, mir Sätze in fremden Sprachen vorzusprechen. [01:46] Und ja, also das hat mich schon als Kind interessiert. [01:52] In der Schule hat mir der Fremdsprachenunterricht überhaupt nicht gefallen. [01:57] Aber ich konnte mich immer mit den Lehrern arrangieren und Französisch habe ich selbst gelernt, nicht in der Schule. [02:04] Ja, und ich wusste nicht so richtig, was ich studieren sollte. [02:10] Ich habe eigentlich am meisten Mathematik und Latein gemocht. [02:16] Das war aber überhaupt nicht kombinierbar zu DDR-Zeiten. [02:21] Und Lehrer wollte ich auch nicht werden, es war schwierig. [02:26] Dann wurden uns Studienführer gegeben, die die Studienmöglichkeiten in den einzelnen Universitäten zeigten. [02:36] Und in Halle stand da ein Fach Allgemeine Sprachwissenschaft. [02:41] Das hat mich natürlich interessiert. [02:44] Ich habe da hingeschrieben und wurde auch gleich eingeladen zu einem Professor Ulrich Ricken. [02:51] Das wurde dann auch mein Doktorvater. [02:54] Ja, das Gespräch lief aber nicht so, wie ich mir es gedacht hatte. [02:59] Denn er sagte, diesen Studiengang Allgemeine Sprachwissenschaft gibt es gar nicht mehr, weil der Professor, der ihn verantwortet hatte, also Karl Ammer, kurz vorher gestorben sei. [03:14] Ja, da wusste ich auch nicht richtig, was ich sagen sollte. [03:20] Er hat mir aber dann vorgeschlagen, mich für den Lehramtsstudiengang, [03:26] also Französisch und Russisch immatrikulieren zu lassen. [03:31] Da könnte ich auch Linguistik studieren und müsste nicht Lehrer werden. [03:35] Ich könnte dann schon Romanistik und Slavistik studieren, mit dem Schwerpunkt Linguistik. [03:44] Na ja, ich konnte nicht anders, ich habe mich darauf eingelassen. [03:48] Und das ist dann auch so gekommen. [03:52] Also nach einem Jahr eines ziemlich langweiligen Studiums [03:58] habe ich einen Sonderstudienplan bekommen und konnte studieren, wie ich mir das vorgestellt habe. [04:06] Nach drei Jahren habe ich das Studium abgeschlossen [04:10] und wurde Assistentin im Wissenschaftsbereich Allgemeine Sprachwissenschaft, [04:18] den Ulrich Ricken übernommen hatte kurz vorher. [04:23] Ja, es war aber nicht so, dass ich da gleich an meiner Dissertation arbeiten konnte. [04:34] Ich musste sehr viel Technisches machen. [04:38] Ich musste Bücher bestellen, abholen, Diktate aufnehmen auf Französisch, [04:45] was die Sekretärinnen natürlich nicht konnten. ...