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Video erstellt am 6.4.23 Die BVL (Benzin Vertikal Luxus) Motorenreihe von Tecnamotor war eine vom amerikanischen Mutterkonzern unabhängige, europäische Entwicklung der 80er Jahre. Ab Mitte des Jahrzehnts stieg die Nachfrage an kultivierteren, weniger hemdsärmligen Motoren (wie solche vom Schlag eines LAV), der Komfort-Aspekt rückte mehr und mehr in den Fokus. Tecnamotor legte als erster Motorenbauer mit der BVL- Linie vor, kein anderer Hersteller, mit Ausnahme von Sachs, hatte zum damaligen Zeitpunkt etwas vergleichbares anzubieten. Briggs&Stratton schaffte dies annähernd erst gegen Ende des Jahrzehnts mit der Entwicklung des Quantum-Modells (damals nur mit 3,5PS erhältlich) und asiatische Hersteller waren in Europa noch kaum verbreitet, jene nahmen erst ab etwa 1990 langsm ihren Aufschwung. Somit konnte - zusammen mit der etwas später entwickelten Premier-Reihe - nun das Premium-Segement bedient werden, was neue Türen für Verträge mit entsprechenden Herstellern wie z.B. Sabo öffnete. So hatte die BVL-Reihe auch erstmalig einen Papierkartuschen-Luftfilter, welches einfach ausgeklopft und ausgetauscht werden konnte, es musst kein Schaumstoff-Element mehr in Benzin ausgewaschen und danach eingeölt werden. Neben dem Komfort-Faktor wurden hiermit auch die sich langsam immer weiter nähernden Emissions-Vorschriften bedient. Gebaut wurde die BVL-Reihe in 3 Ausführungen: BVL 153 - 148 ccm - 3,5 PS (HP) BVL 173 - 172 ccm - 4,0 PS (HP) BVL 198 - 198 ccm - 5,0 PS (HP) Während für die Modelle 153 und 173 weitestgehend der gleiche Basismotorblock wie auch für die Modelle BVS und BV verwendet wurde nimmt der BVL 198 innerhalb der Reihe eine Sonderstellung ein. Er hatte mit 198 ccm den größten Hubraum aller bis dato bei diesem Hersteller gebauten Handrasenmähermotoren und mit 5 PS auch die größte Leistung. Als Unterschied zu den kleineren BVL Modellen hatte er erstmalig bei Tecnamotor keine gusseiserne Laufbuchse, jedoch vergleichsweise präzise gearbeitete Innereien, was Qualitativ einen erheblichen Unterschied zu den Aluminiumbuchsenmotoren-Pendants des Herstellers Briggs&Stratton darstellte. Geändert war zudem auch der Luftfilter, eine größere, ovale Papierkartusche als bei 153 und 173 trugen dem bei größeren Hubräumen höheren Luftdurchsatz Rechnung. Hier ein Zusammenschnitt zur Widerbelebung des oben genannten Motors. In üblicher Manier auf Ebay gekauft, stand nach Erwerb im Mai 2013 das übliche Programm ins Haus, was in diesem Fall an einem Nachmittag erledigt war. Anbauteile des Motors entfernen, alles vom Dreck der Jahrzehnte befreien, Vergaser saubermachen und mit neuer Schwimmerkammerdichtung zusammenbauen, Ansaugtrakt abdichten, Luftfilter erneuern, Starterseil und Griff montieren, Ölwanne auswaschen und Öl wechseln. Den Kopf habe ich bei diesem Motor, wenn ich mich richtig erinnere gar nicht demontiert. Heraus kam ein Aggregat, welches unter dem ganzen Dreck in sehr gutem Zusatand war und auch auf Anhieb ziemlich gut lief, es leistete mir über 3 Jahre gute Dienste auf dem Viking Rasenmäher Typ 404.