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Aus Nah und Fern Zu meinen Bildern in der Ausstellung Kunst im Rathaus Warum habe ich diese Ausstellung: „Aus Nah und Fern“ benannt? Ganz einfach, ich zeige Bilder u.a. aus dieser Gegend um Nottuln, Münster und Buldern. Das ist die Nähe. Und die Ferne? Sie hat mit meiner Zeit in Südamerika zu tun. Diese Jahre prägten mich sehr und gaben mir auch Impulse für meine Malerei. So beginnt der eigentliche Rundgang dieser Ausstellung auf dem Podest hinter der Treppe mit drei Bildern aus Ecuador. Aber Sie können Ihre Betrachtung da starten, wo Sie möchten. Das eine Aquarell: „shuar andukta“ bedeutet, wenn man es aus der indigenen Sprache der Shuar übersetzt: „Menschen, hört zu!“ Ein Apell, der einerseits auch aktuell bedeutsam ist und andererseits auffordert, nicht nur auf die geräuschvollen/lärmenden/schallenden /dröhnenden/lautstarken Dinge des Lebens zu hören. Hört und schaut auf die Kleinigkeiten, die unbedeutend erscheinenden Dinge des Lebens, hört und fühlt mit den kleinen Lebensgeschichten, betrachtet die Formen, die Details, achtet auf die Kleinigkeiten im Hintergrund, auf das was kaum deutlich aus dem Untergrund erscheint. Seht und spürt die Farben, die Kräfte und Schwächen des Lebens, phantasiert, gebt diesen unbedeutenden Kleinigkeiten des täglichen Lebens Raum. Zwei Bilder meiner Zeit in Südamerika bei den Shuar im Amazonastiefland sind grafische und kompositorische Übereinanderlegungen von Formen und Farben. Im Untergrund sind es kaum sichtbare Skizzen aus meinen ecuadorianischen Tagebüchern, Grundrisse und Ansichten von Häusern der Shuar aus dem Amazonasgebiet. Skizzen aus dem Jahr 1974, dem Haus von Louis Cayapa und Aufzeichnungen eines Teils seiner Lebensgeschichte. Auch mein Flurkarten-Bild von Nottuln ist auf diesem Hintergrund zu verstehen. Auf die zweidimensionale Flurkarte habe ich eine dreidimensionale Räumlichkeit gelegt, zum Teil ist der abgebildete heutige Ort des Dorfes und des Hauses direkt auf der richtigen Stelle der im Untergrund hinterlegten historischen Flurkarte gemalt. Ich finde es spannend, wenn sich eine Mischung von Vergangenheit und Gegenwart ergibt. Jedes Bild ist eine Erinnerung und erzählt auch eine kleine Geschichte. Aber ich möchte diese Interpretation in der freien Phantasie des Betrachters lassen. Ob es nun der münstersche Zwinger ist, der vom ganzen Gebäude in zwei weiteren Malschritten die kleinen oft übersehenen Details zeigt oder die Erinnerung an die Scheune in der Mühlenstraße in Nottuln mit dem starkem Spruch „Nu säg doch äss söff`‘s“. Der Betrachter mag auch hier seiner eigenen Assoziation nachgehen. Die historischen Gebäude, die kleine Brücke auf der Zufahrt zum Schloss Buldern, Vergangenes, Lebendiges, Geschichte, Formen, die in die 200 Jahre alten Abdrucke von Flurkarten Nottulns gelegt sind stehen für das Nahe im Titel meiner Ausstellung. Die großen Aquarelle mit den kleinen Zeichen der Steinmetze, die damit seinerzeit die von ihnen behauenen Sandsteinblöcke kennzeichneten, sind meine Auseinandersetzung mit historischen Unterschriften einer Handwerkskunst. Gezeichnete Landschaften sind mit zarten Aquarelltönen koloriert, die großformatigen Ölbilder hingegen in kräftigen Farben gestaltet. In vielen Bildern können Sie vielleicht bekannte Szenen erkennen. Als Beispiel sei Kloster Gerleve genannt. Auch finden sich immer wieder die typischen Baumreihen, die hiesige Landstraßen und Wege säumen und unsere schöne münsterländische Landschaft prägen. Nu sägg doch äss söff`s Hans von Lützau Grauten Ihl 5 48301 Nottuln 02502 8932