У нас вы можете посмотреть бесплатно Himmelsziegen in den polnischen Sümpfen или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Im äußersten NO Polens liegt das größte, weitgehend naturnahe Flußsystem Europas: die Täler der Flüsse Narew und Biebrza. Hinter diesem Superlativ verbergen sich mehrere tausend Quadratkilometer dünn besiedelter, landwirtschaftlich extensiv bewirtschafteter Kultur- sowie teilweise unberührter Naturlandschaft, durch konsequente Naturschutzarbeit weitgehend verschont von den Folgen der Industriegesellschaft. Die polnischen Naturschützer nennen dieses Gebiet mit Recht den „europäischen Amazonas“. Zehntausende von Zugvögeln (wie z.B. die Kampfläufer), die einen Zwischenstopp auf ihrem Weg in die sibirischen Brutgebiete einlegen, finden sich jedes Frühjahr auf den Überschwemmungswiesen ein. Aber auch Brutvögel, die bei uns bereits zu den seltenen Arten zählen, finden hier ihr Zuhause. Es sind vor allem Adler und Weihen, sowie viele Arten von Schnepfenvögeln, deren eigenartige Balz mit Schaukämpfen und akrobatischen Flugspielen den Betrachter nur staunen läßt. Die Vielseitigkeit und Vollkommenheit der Natur findet hier ihren größten Ausdruck. Die Bekassine gehörte vor noch nicht all zu langer Zeit zu den häufigsten Vögeln einer Sumpfwiese. Jedem Riedbauern war diese kleine, erdfarbene Schnepfe mit den großen Augen und dem langen Schnabel vertraut. Allerdings bekam er sie nicht lange zusehen. Schnell erhob sie sich mit einem rätschenden Laut weit in die Luft und gab während ihres Sturzfluges merkwürdige „meckernde“ Fluggeräusche von sich! Im Volksmund heißt sie deshalb „Himmelsziege“, weil man glaubte, dass sie im Fluge einen meckernden Ruf von sich geben würde – eine falsche Annahme, wie wir sehen werden. Heute kennt kaum noch jemand ihren kunstfertigen Balzflug mit den eigenartigen Schaukelbewegungen und anderen Flugkapriolen – ganz zu schweigen von ihrem heimlichen und versteckten Leben während der Brutzeit. Noch schwieriger als die „meckernde Himmelsziege“ ist der stumme Flug oder gar der Werbegesang der sehr ähnlichen Doppelschnepfe zu beobachten, denn erst in der Abenddämmerung kommen die Doppelschnepfen zu ihrer Gruppenbalz zusammen, um zu nächtlicher Stunde bis weit nach Mitternacht ihren kuriosen Plappergesang im Chor mit ihren Mitstreitern anzustimmen. Diese etwas größere Bekassinenart ist nur in Osteuropa verbreitet und deshalb auf den NO Polens beschränkt. Aber auch viele andere Watvögel bevölkern im Frühjahr die überschwemmten Wiesen der Narew – und die Luft ist erfüllt mit ihrem Geschrei: Uferschnepfen, Kiebitze und Seeschwalben sind die Hauptakteure. Dazu gesellen sich noch die Kampfläufer, bei denen die Männchen verschieden bunt gefärbt sind. Sie veranstalten heftige Schaukämpfe, um den Weibchen zu imponieren. Auch Beutejäger fehlen nicht. In den Schilfwiesen nistet die seltene Kornweihe; ab und zu ergreift sie einen der vielen Schnepfenvögel zur Versorgung ihrer Jungen. Die zierliche Kornweihe hat es schwer, sich gegen die größere Rohrweihe zu behaupten. Manchmal finden Revierkämpfe zwischen diesen beiden Greifvögeln statt, denn sie beanspruchen den gleichen Lebensraum und die Jungen beider Greifvögel sind eine willkommene Beute. Erstmals konnte dieser seltene Kampf zwischen den verschiedenen Weihenarten mit der Filmkamera dokumentiert werden. Dort, wo sich die Sumpfwiesen zu Waldmooren und kleinen Seen verwandelt haben, ist der Fischotter Zuhause. Der nicht sehr scheue, aber umso neugierigere Marder erlaubt uns, sein verspieltes Verhalten und seine Jagdlust ausführlich zu zeigen. Im nahen Moorwald lebt der scheue Schwarzstorch. Wenn die halbwegs erwachsenen Jungen gefüttert werden, bricht bei den gierigen Nimmersatten das Chaos aus. Alle Szenen sind Wildlife-Aufnahmen auf 16mm-Film ohne KI-Nachbearbeitung! A R T E N L I S T E Kampfläufer, Philomachus pugnax; E: Ruff; PL: Batalion Dunkler Wasserläufer, Tringa erythropus; E: Spotted Redshank; PL: Brodziec sniady Kreuzkröte, Bufo calamita, E: Naterjack toad Uferschnepfe, Limosa limosa; E: Black-tailed Godwit; PL: Rycyk Bekassine – Himmelsziege, Gallinago gallinago; E: Snipe; PL: Kszyk Kiebitz, Vanellus vanellus; E: Lapwing (Peewit); PL: Czajka Fuchs, Vulpes vulpes, E: Fox Braunkehlchen, Saxicola rubetra; E: Whinchat; PL: Poklaskwa Weißsterniges Blaukehlchen, Luscinia svecica cyanecula; E: White-spotted Bluethroat Feldhase, Lepus europaeus, E: Brown hare Doppelschnepfe, Gallinago media; E: Great Snipe; PL: Dubelt Fischotter, Lutra lutra, E: Otter Wasserskorpion, Nepa cineria, E: Water scorpion Schwarzstorch, Ciconia nigra; E: Black Stork; PL: Bocian czarny Schelladler, Aquila clanga; E: Spotted Eagle; PL: Orlik grubodzioby Karmingimpel, Carpodactus erythrinus; E: Scarlet Grosbeak; PL: Dziwonia Kleiner Heufalter, Coenonympha pamphilus, E: Small heath (butterfly) Stinkwanze, Palomena prasina, E: Green shieldbug Laubfrosch, Hyla arborea, E: Common tree frog Kornweihe, Circus cyaneus; E: Hen-Harrier; PL: Blotniak zbozowy Kleine Moosjungfer, Leucorrhina dubia, E: White-faced darter Weißstorch, Ciconia ciconia; E: White Stork; PL: Bocian bialy