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Liebe Genossinnen und Genossen! 1988 sind wir in das dritte Jahr des gegenwärtigen Fünfjahrplans eingetreten. Nach zwei Jahren können wir gut überblicken, wie wir vorankommen und was noch vor uns liegt. Es erweist sich erneut, daß die Wirtschafts- und Sozialpolitik das entscheidende Feld der weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft der DDR ist und bleibt. Zusammenfassend kann man sagen, daß unsere Partei diesen historischen Prozeß erfolgreich führt, daß unsere Gesellschaftspolitik, unsere ökonomische Strategie durch die Praxis bestätigt werden. Auf schöpferische Weise realisieren wir mit dem Volk und für das Volk die Generalli-nie unserer Politik zum Wohle der Menschen, die von Parteitag zu Parteitag weiterentwickelt wurde. 1986 und 1987 zusammengenommen, wurde ein Nationaleinkommen von 513,4 Milliarden Mark erwirtschaftet. Das sind bereits 102 Milliarden Mark mehr als in den ersten beiden Jahren des vorhergehenden Fünfjahresplanes. Hervorzuheben ist, daß der gesamte Leistungsanstieg vollständig auf der Steigerung der Arbeitsproduktivität beruht und das Produktionswachstum mit einer Senkung des spezifischen Produktionsverbrauchs einhergeht. Gemäß der Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik wurden diese Fortschritte in der Produktion genutzt, um das Leben der Werktätigen weiter zu verbessern. So sind in den beiden genannten Jahren 429876 Wohnungen neugebaut beziehungsweise modernisiert worden. Damit haben sich allein in diesen zwei Jahren die Wohnbedingungen für 1290 000 Menschen spürbar verbessert. All dies ging einher mit dem Entstehen von 19952 Kinderkrippenplätzen und 43 662 Kindergartenplätzen, von 4101 Unterrichtsräumen sowie 284 Schulsporthallen, der Einrichtung von 11 Polikliniken und der Schaffung von 47 018 Quadratmeter Verkaufsfläche für den Handel im Rahmen des komplexen Wohnungsbaus. Mit der Erhöhung des Kindergeldes ab 1. Mai 1987 wurde eine weitere bedeutende Maßnahme zur Förderung der Familie wirksam. Damit konnte der Abstand in den Pro-Kopf-Einkommen der Familien mit Kindern gegenüber solchen ohne Kinder spürbar verringert werden. In diesem Jahr können die älteren Werktätigen fünf Jahre vor dem Rentenalter einen um eine Woche verlängerten Urlaub in Anspruch nehmen. Mit Genugtuung wurde der Vorschlag aufgenommen, 1989 die Renten weiter zu erhöhen. Bereits auf dem VIII. Parteitag habe ich im Bericht des Zentralkomitees dargelegt, daß unsere weitgesteckten sozialpolitischen Ziele nur auf der Grundlage wachsender wirtschaftlicher Leistungen zu verwirklichen sind. Diese Wechselwirkung bestimmte in den vergangenen Jahrzehnten unsere gesellschaftliche Entwicklung. Heute kann man sagen, daß es ohne diese Politik nicht möglich gewesen wäre, unser Land so stabil und kontinuierlich zu entwickeln und dabei so große Probleme zu bewältigen wie das Ansteigen der Rohstoffpreise auf ein Vielfaches in den 70er Jahren. Unsere Antwort bestand im wesentlichen darin, die Intensivierung der Produktion zu verstärken und durch die Erhöhung der eigenen Leistung jene Mittel frei zu machen, die es erlaubten, die vielseitigen sozialen Fortschritte der vergangenen Jahre dennoch zu realisieren. In diesem Lichte hat das Politbüro den Planverlauf des vergangenen Jahres ständig analysiert und Konsequenzen gezogen, die vor allem dazu dienten, Kontinuität und Effektivität der Produktion zu verbessern. Darauf werde ich im einzelnen noch eingehen. Als wesentliches Ergebnis des Jahres 1987 verzeichnen wir, daß unser Wirtschaftswachstum in steigendem Maße durch die ökonomische Verwertung der Schlüsseltechnologien getragen wurde. [...] Aus dem Referat des Generalsekretärs des ZK der SED und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Genossen Erich Honecker, auf der Beratung des Sekretariats des Zentralkomitees der SED mit den 1. Sekretären der Kreisleitungen am 12. Februar 1988 in Berlin