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Geläute des Münsters Unserer Lieben Frau in Salem, Baden-Württemberg 6 Glocken Stimmung: A° e' a' cis'' e'' a'' Giesser: Glocke 1: Franz Anton Grieshaber 1754 Glocke 2: Franz Anton Grieshaber 1754 Glocke 3: Johann Georg Scheichel 1758 Glocke 4: Franz Anton Grieshaber 1757 Glocke 5: Friedrich Wilhelm Schilling 1958 Glocke 6: Franz Anton Grieshaber 1756 Gemäß den Ordensbestimmungen der Zisterzienser, die Einfachheit und Bescheidenheit forderten, erhielt das Münster keinen Kirchturm, sondern nur einen einfachen Dachreiter, der die Glocken trug. Im 18. Jahrhundert änderte sich die Situation: Abt Anselm II. Schwab (Amtszeit 1746--1778), konnte sich der Versuchung nicht mehr entziehen, die Kirche mit einem prächtigen Vierungsturm auszustatten. Der Baumeister Johann Caspar Bagnato, der durch den Bau des Altshausener Schlosses bekannt geworden war, erhielt 1753 den Auftrag zur Planung und zum Bau, so dass der Turm im Jahr 1756 bereits stand. Mit dem vergoldeten Turmknopf, der selbst fast zwei Meter Durchmesser hatte, erreichte der Turm eine Höhe von über 85 m -- mehr als fünfzig Meter höher als der Dachfirst des Langhauses. Sechzehn neue, mit Reliefs verzierte Glocken sowie ein neues Uhrwerk wurden angeschafft. Vor der Säkularisierung (1804) war das Geläute das größte und eindrucksvollste des gesamten Barock; es wurde von Zeitgenossen als "Glockenhimmel von Salem" gerühmt. Die Glockenzier, von Joseph Anton Feuchtmayer entworfen, ist an Virtuosität, an Sensibilität und an künstlerischer Ausdrucksform kaum zu überbieten. Aufgrund der Säkularisation wurden 11 Glocken vom übrigen Geläut getrennt und an verschiedene Kirchengemeinden verkauft. Der grosse Vierungsturm wurde abgetragen und durch den heute vorhandenen kleinen Dachreiter ersetzt. Das volle Geläut ist nur an Feiertagen zu hören. Das Salemer Münster war die Kirche der ehemaligen Reichsabtei Salem (gegründet 1137/1138; geschlossen 1804 durch Säkularisation) und dient heute als Pfarrkirche der katholischen Gemeinde von Salem. Das gotische Münster wurde im Zeitraum von etwa 1285 bis 1420 als dreischiffige Säulenbasilika errichtet und gehört zu den bedeutendsten hochgotischen Bauwerken der Zisterzienser im deutschen Sprachraum. In der äußeren Form entspricht die Kirche weitgehend der ursprünglichen Baugestalt, während Umbauten im Innenraum die Raumwirkung nachhaltig veränderten. Das Inventar umfasst Ausstattungsgegenstände aus der Zeit der Spätgotik, des Barock, des Rokoko und des Klassizismus. Es ist nach dem Ulmer und dem Freiburger Münster die drittgrößte gotische Kirche Baden-Württembergs. Die Gemeinde liegt im Linzgau, etwa neun Kilometer östlich von Überlingen und zehn Kilometer nordöstlich von Meersburg im Bodenseekreis. Herzlichen Dank an den Herrn Dekan für das Sondergeläut Aufnahmedatum: Montag, 15. August 2011