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"Das was dann so bejubelt wurde als Wiedervereinigung ist als Realität in Westdeutschen Städten nie angekommen." Menke studierte von 1977 bis 1980 Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte in Heidelberg, von 1980 bis 1983 Germanistik sowie Philosophie bei Albrecht Wellmer in Konstanz. Dort wurde er 1987 mit einer Dissertation zum Thema: Nach der Hermeneutik. Zur Negativität ästhetischer Erfahrung promoviert. Die Habilitation erfolgte 1995 an der Freien Universität Berlin aufgrund der Schrift Tragödie im Sittlichen. Hegel und die Freiheit der Moderne. Von 1988 bis 1991 war Menke Assistent in Konstanz, von 1991 bis 1997 in Berlin, von 1997 bis 1999 Associate Professor an der New School for Social Research, New York, anschließend Professor für Philosophie mit Schwerpunkt Ethik und Ästhetik an der Universität Potsdam, seit dem Sommersemester 2009 eine Professur für Praktische Philosophie (unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsphilosophie und der politischen Philosophie) im Exzellenzcluster Normative Orders an der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Darüber hinaus nahm Menke folgende Funktionen wahr: von 1995 bis 2004 Mitantragsteller des Graduiertenkollegs Repräsentation-Rhetorik-Wissen an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder); ab 2001 Ko-Direktor des Menschenrechtszentrums der Universität Potsdam; ab 2003 Projektleiter im SFB 626 Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste; ab 2005 Sprecher des Graduiertenkollegs Lebensformen und Lebenswissen. Menke war außerdem Heisenberg-Stipendiat und hatte Vertretungs- und Gastdozenturen an der Universität Potsdam, an der FU Berlin, an der Universidad Nacional Autónoma de México in Mexiko-Stadt, an der New School for Social Research und der Columbia University (beide New York) inne und war von 2003 bis 2005 Fellow am Max Weber-Kolleg für sozial- und kulturwissenschaftliche Forschung der Universität Erfurt. Menke gehört den Editorial Boards verschiedener Fachzeitschriften an (Constellations: An International Journal of Critical and Democratic Theory; Philosophy and Social Criticism; Revue d'Esthétique; Polar). Lars Dreiucker invites — enablers, authors and teachers; millers, drinkers and fishermen; theatre folk and the hoi polloi; couch potatoes and cosmopolitans, critics who push buttons, the human catalysts for energy and secretions; artisans and the incurably arty-farty. Centrifugal to the interviews will be matters relating to the question of how these conflicting worlds confluence in one globalized cultural mash-up. Whereas popular interviews seek to discover only the person itself, a modern technician cannot settle for such limitations. The Sprechsaal Interviews will reveal the structures in which our contemporaries live and work. An individual’s commitments and their specific background are, for the most part, difficult to map. But who are the powerful currents flowing through the tributaries of our diverse social spaces? And at which point does deliberate agency acquiesce to the confusing indeterminism of our social matrix? A dialogical photograph can represent a mainstream slice of any society. Your greengrocer can pick out the constraints fettering an entire generation just as accurately as the playwright. The Sprechsaal interviews will investigate the limits to which we can collectively push our own individual boundaries. Lars Dreiucker lädt ein — GestalterInnen, AutorInnen und Lehrer; Müller, Trinker und Fischer; Theaterleute und das Straßenbild; Stubenhocker und Weltbürger, Kritiker die Nadeln streicheln; Multiplikatoren für Energien und Säfte, Handwerker und Arty-Farty. Wie sich diese widersprüchlichen Lebenswelten in der aktuellen Kulturszene Berlins vereinen lassen und ob es gar unerlässlich ist, sie berührt aber offen stehen zu lassen, ist Ausgangsfrage des Interviews. Die landläufige Interviewgeste fragt nach der Person. Eine moderne Form des Interviews kann sich mit dieser Einschränkung nicht zufrieden geben. Die Gesprächsreihe Sprechsaal-Interviews erhellt deshalb die Strukturen in denen Zeitgenossen leben und arbeiten. Verantwortlichkeiten und AkteurInnen sind schwer auszumachen – wer sind die Machthaber in fein verästelten, hochdifferenzierten sozialen Räumen? Inwieweit lassen sich verantwortbare Handlungen wirklich in Strukturen auflösen? Kurz: Jede Person kann, als dialogische Fotografie – ist sie gut belichtet – für einen Großteil der Gesellschaft stehen. Ein Gemüsehändler kann, genau wie eine Dramaturgin, im Bestfall bei einer ganzen Generation ein Denken gegen sogenannte Sachzwänge auslösen. Diese Sprechsaal-Interviews öffnen den Raum für eine Frage: Wohin können wir unsere eigenen Grenzen kollektiv verschieben?