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#WDRNachtgespräche #EchteGeschichtenmitDomian #JürgenDomianAnrufsendung Die Geschichte: Alexander ruft im Morgengrauen an „Und sein Name ist Alexander.“ Die Stimme am anderen Ende der Leitung war im Morgengrauen heiser und zögerlich. Alexander begrüßte ihn höflich, als betrete er einen fremden Raum und wolle niemanden stören. Er sprach von scheinbar unbedeutenden Dingen: Stofftieren, altem Spielzeug, das noch immer in der Ecke des Zimmers lag. Doch je mehr er erzählte, desto mehr wurde einem bewusst, dass es nicht nur Gegenstände waren, sondern Spuren einer Vergangenheit, die nie Frieden gefunden hatte. Alexander fragte sehr langsam, sehr vorsichtig, als fürchte er, seine Frage könnte jemanden verletzen: Gibt es in einer Beziehung manchmal schon früh Anzeichen von Gefahr, die wir bewusst ignorieren? Diese Frage hatte ihn lange gequält und ihm mehr Kummer bereitet, als er sich je hätte vorstellen können. Er fügte noch etwas hinzu, fast ein Geständnis: Er wollte nicht vom Staat abhängig sein. Er wollte auf eigenen Beinen stehen, Verantwortung für sein Leben übernehmen, auch wenn ihn das manchmal völlig erschöpfte. Der nächste Anruf kam von Simone. Ihre Stimme war ruhiger, als wäre sie es gewohnt, sich selbst zu beruhigen. Sie sagte, dass die Menschen trotz aller Einschränkungen im Leben Entspannung brauchen, Momente, in denen sie einfach sie selbst sein können. Sie sprach von Krankheit und den Zeiträumen – zwölf Monate, ein Jahr – als Meilensteine, die man überwinden müsse, um seinen Glauben wiederzuerlangen und wieder ein normales Leben führen zu können. Dann meldete sich eine weitere Stimme aus Berlin, aus einem Krankenhaus. Benjamin Franklin – ein Name, der fast unwirklich klang – wurde genannt, zusammen mit einer vertrauten Telefonnummer, die jeder in der Sendung auswendig kannte. Die Anrufer kannten sich nicht, aber sie trafen sich am selben Ort: mitten in der Nacht, erschöpft, mit dem Bedürfnis, das auszusprechen, was sie tagsüber nicht sagen konnten. Niemand hatte eine endgültige Antwort. Niemand wurde sofort geheilt. Aber in diesem Moment, inmitten der unbeantworteten Fragen, waren sie nicht mehr allein.