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Im Sommer 2025 wurde am Kitzsteinhorn eine Ringleitung zur Beschneiung des Gletschers fertiggestellt – und zwar im höchsten Nährgebietes des Mittelteils des Schmiedinger Keeses. Damit soll der zentrale Gletscherbereich für den Skibetrieb am Kitzsteinhorn geschützt werden: Es soll verhindert werden, dass dieser Gletscher final abtaut oder zumindest aber soll dieses Abtauen zeitlich stark verzögert werden. Mir ist WELTWEIT KEIN EINZIGER Gletscher bekannt, der ganz oben in seinem Nährgebiet beschneit werden kann. Zwar haben alle Gletscherskigebiete der Alpen eine Beschneiungsanlage, nur wird diese üblicherweise im so genannten "Gletschervorfeld" eingesetzt, also im Bereich zwischen dem Gletscher und den Talstationen der Skilifte, in einem Bereich, der noch vor wenigen Jahren oder Jahrzehnten eisbedeckt war. Eine Beschneiung des Nährgebietes ist aber eine ganz andere Sache. Damit kann man positiv in den Massenhaushalt eines Gletschers einwirken. Und genau das ist meines Wissens nach die Weltpremiere am Kitzsteinhorn. Ich bin jedenfalls wirklich sehr gespannt, wie sich die Beschneiung im zentralen Bereich des Schmiedinger Keeses in den nächsten Jahren und Jahrzehnten auswirken wird. Im Nährgebiet stehen circa 10 bis 15 Schnee-Erzeuger bereit. Wie oft sie laufen werden, steht noch nicht fest, letztendlich ist das auch eine wirtschaftliche Frage. Theoretisch können durch jeden dieser Schneeerzeuger bei optimalen Verhältnissen (z.B. T minus 12 Grad Celsius, wenig Wind) etwa 10 Liter Wasser pro Sekunde fließen. Pro Stunde und Schneeerzeuger können bei optimalen Verhältnissen etwa 100 Kubikmeter Schnee erzeugt werden. Machen wir ein theoretisches fiktives Rechenbeispiel: • 10 Turmkanonen können bei idealen Bedingungen etwa 1.000 m³ Schnee pro Stunde erzeugen, d.h. 100 m³ pro Schnee-Erzeuger. • Das wären 24.000 m³ Schnee pro Tag und 168.000 m³ Schnee pro Woche. • Damit könnten 168.000 m² Gletscherfläche einen Meter hoch eingeschneit werden, das entspricht folgendem Rechteck: 500 m Breite (= Breite des Gletscherplateaus) und eine Länge von 300 m (diese Länge entspricht fast der Distanz vom Gletscherplateau-Südende bis zur Talstation des Magnetköpfl-Liftes) … in nur einer Woche. Theoretisch, bei idealen Bedingungen! Diese Bedingungen gibt es in der freien Natur allerdings praktisch nie, darum nennt man sie auch "Labor-Bedingungen"! :-) WAS HALTET IHR VON DIESEM SPANNENDEN PROJEKT? Exkurs 1: Zum häufig stark missverstandenen ökologischen Aspekt der Beschneiung: 1) Der Strom für die Beschneiung stammt zu 100% aus erneuerbaren Quellen. Großteils wird der Strom sogar vom Skigebiet mit Wasserkraft selbst hergestellt. Damit ist der CO2-Footprint der Beschneiung am Kitzsteinhorn praktisch null. Das Wasser ist in Kaprun reichlich vorhanden. 2) Das für die Beschneiung eingesetzte Wasser wird weder verschmutzt noch geht es verloren. Nach der Schnee- und Eisschmelze kehrt es wieder in den natürlichen lokalen Kreislauf zurück. Exkurs 2: Das Kitzsteinhorn ist seit Jahren ein Vorreiter beim "ökologischen Skifahren". So wurde der Diesel für die Pistenpräparierung und für alle anderen Fahrzeuge zu 100% auf den pflanzenbasierten Dieselersatz HVO umgestellt. Der CO2-Footprint eines Skitages am Kitzsteinhorn ist somit verschwindend klein. Es kommt (fast nur noch) darauf an, wie du zur Talstation in Kaprun kommst: Zu Fuß? Mit dem Bus und mit der Bahn? Mit dem Auto? Allein im Auto oder zu viert? Etc. :-)