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Elisabeth Langgässers Kurzgeschichte „Untergetaucht“ (1947) ist ein eindringliches literarisches Zeugnis über Zivilcourage, Schuld und Selbsttäuschung in der Zeit des Nationalsozialismus – und darüber hinaus. Ein Ich-Erzähler belauscht am Bahnhof ein Gespräch zwischen zwei Frauen. Eine von ihnen berichtet, wie sie während der NS-Zeit eine jüdische Bekannte, Elsie, bei sich versteckt hielt – allerdings nicht aus Überzeugung, sondern eher aus Pflichtgefühl oder Bequemlichkeit. Zwischen den beiden Frauen entwickelte sich eine feindselige Beziehung, geprägt von Misstrauen und gegenseitigem Hass. Als die Gestapo auftaucht, stellt sich Elsie freiwillig – und schützt damit ihre Gastgeberin und deren Mann. Besonders makaber: Die Helferin lobt rückblickend, dass Elsie noch rechtzeitig den Papagei mit einer Decke abdeckte, damit er ihren Namen nicht verrät. Der Papagei stirbt später – und mit ihm, so der Erzähler sarkastisch, der einzige „Entlastungszeuge“ im Entnazifizierungsverfahren des Ehemanns. Langgässer entlarvt in dieser Parabel die Selbstgerechtigkeit vermeintlicher Helferfiguren und zeigt, wie leicht sich moralische Verantwortung in Bequemlichkeit und Selbstlob verwandeln kann. Die Geschichte ist leise, aber bitter – und stellt unbequeme Fragen: Wer war wirklich mutig? Wer hat überlebt – und warum?. (https://de.wikipedia.org/wiki/Unterge...) (Foto: https://www.domradio.de/themen/judent...) Sprecher: Wolfgang Arns