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Sechs Glocken sorgen für das Geläute der Apollinariskirche in Düsseldorf-Oberbilk. Vor dem zweiten Weltkrieg hingen vier Glocken im Turm von St.Apollinaris, schon damals von beachtlicher Größe. Sie erklangen damals in c'-d'-f'-g', dem Motiv "Christ ist erstanden". Alle Glocken wurden gegossen im Jahre 1932 von der Glockengießerei der Firma Petit und Gebr. Edelbrock in Gescher. Sie hatten zusammen ein Gewicht von ziemlich genau 6.040 kg. Doch lange läuteten sie nicht, denn auch hier hinterließ der zweite Weltkrieg seine Spuren. Sie waren im Ablieferregister als A-Ware eingestuft und hatten somit auch keine Chance, dem Schmelzofen zu entkommen. Sie wurden in den Kriegsjahren allesamt abghängt und eingeschmolzen, selbst die kleine Glocke, welche normalerweise bei der Ablieferung erhalten bleiben durfte, musste hier weggenommen werden. Ein Jahrzehnt verstrich und noch immer war St.Apollinaris ohne Glocken. Im Jahre 1957 schließlich fasste man den Entschluss, sich ein neues Geläute anzuschaffen. Es sollte fünf Glocken haben. Man kontaktierte die Gescheraner Glockengießerei und ließ fünf Glocken in der Stimmung es'-f'-as'-b'-des'' gießen. Doch damit sollte es nicht genug sein. Nur zwei Jahre später ließ man erneut eine Glocke in Gescher gießen, diesmal eine 2,5-Tonnen schwere Grundglocke. Hierfür wählte man den Ton c', um den Grundton des alten Geläutes wieder zu haben. Das Plenum als solches ist jedoch akustisch nicht vollkommen, da man nach dem Einsetzen der großeb Glocke noch eine weitere, größere Glocke erwarten würde. Eine Lösung mit einer des'-Glocke statt einer c' wäre hier wahrscheinlich sinnvoller, alternativ zu der des' hätte noch eine b° eingefügt werden können, die das ganze Geläute abrunden würde. Jedoch kann man insgesamt sagen, dass St.Apollinaris ein durchaus interessantes und durch die Akustik auch sehr schönes Geläute besitzt, welches auf seine eigene Art glänzt. In St. Apollinaris wird immer 15 Minuten vor Beginn der Messe geläutet. An Samstagen und Sonntagen erklingt in der Regel über die Automatik ein Teilgeläute, alle sechs Glocken erklingen nur ganz selten, an Hochfesten, wenn man nicht vergisst, von Hand zu schalten. Somit kann es auch desöfteren passieren, dass hier an Hochfesten die Automatik das Teilmotiv läutet, was sehr schade ist. Vollgeläute Disposition: c'-es'-f'-as'-b'-des'' Glockendaten: 1. Paulusglocke Schlagton: c'-5 Gießer: Fa. Petit und Gebr. Edelbrock, Gescher Gussjahr: 1959 Gewicht: 2.500 kg Durchmesser: 1.587 mm 2. Apollinarisglocke Schlagton: es'-5 Gießer: Fa. Petit und Gebr. Edelbrock, Gescher Gussjahr: 1957 Gewicht: 1.450 kg Durchmesser: 1.325 mm 3. Marienglocke Schlagton: f'-3 Gießer: Fa. Petit und Gebr. Edelbrock, Gescher Gussjahr: 1957 Gewicht: 950 kg Durchmesser: 1.160 mm 4. Josephsglocke Schlagton: as'-2 Gießer: Fa. Petit und Gebr. Edelbrock, Gescher Gussjahr: 1957 Gewicht: 520 kg Durchmesser: 958 mm 5. Elisabethglocke Schlagton: b'-1 Gießer: Fa. Petit und Gebr. Edelbrock, Gescher Gussjahr: 1957 Gewicht: 340 kg Durchmesser: 842 mm 6. Agnesglocke Schlagton: des'' Gießer: Fa. Petit und Gebr. Edelbrock, Gescher Gussjahr: 1957 Gewicht: 220 kg Durchmesser: 715 mm Motiv: doppeltes Idealquartett Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Küsterin für die Auskunft über die Läuteverhältnisse in Oberbilk und das Sondervollgeläute! Aufnahme von Samstag, den 01. Januar 2022 um 17.45 Uhr zum Einläuten der Neujahrsmesse am Vorabend des zweiten Sonntages der Weihnachtszeit.