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Gedanken zum 4.Fastensonntag (A) - Laetare - 15.März 2026 Der 4. Fastensonntag hat einen besonderen Klang: „Laetare – Freue dich!“. Mitten in der Fastenzeit öffnet sich ein Fenster der Hoffnung. Der Introitus beginnt mit den Worten aus dem Prophetenbuch: „Freue dich, Jerusalem… Seid fröhlich mit ihr, alle, die ihr traurig wart.“ (vgl. Jes 66). Doch wenn wir heute den Namen Jerusalem hören, dann klingt darin nicht nur Freude. Wir hören auch Nachrichten von Angst, Gewalt und Spannungen. Die Stadt, die für Juden, Christen und Muslime ein Ort der Nähe Gottes sein soll, steht immer wieder im Schatten des Konflikts in Israel und im Heiligen Land. Gerade deshalb berührt uns dieser Introitus vielleicht tiefer als sonst. Denn er spricht nicht in eine heile Welt hinein. Er richtet sich ausdrücklich an Menschen, die traurig waren, die um eine Stadt trauern, um Frieden, um Zukunft. „Freut euch mit Jerusalem“ – das ist keine oberflächliche Aufforderung zur guten Stimmung. Es ist eine Verheißung. Gott hat seine Stadt nicht vergessen. Auch wenn Mauern der Angst wachsen, auch wenn politische Spannungen den Alltag bestimmen: Gott bleibt der Gott der Verheißung. Für uns Christen ist Jerusalem mehr als ein politischer Ort. Dort hat Christus gelitten, dort ist er auferstanden. In dieser Stadt hat Gott gezeigt, dass Gewalt nicht das letzte Wort hat. Darum ist der Sonntag Laetare ein stiller Protest gegen alle Resignation. Er sagt: Mitten in der Fastenzeit, mitten in einer Welt voller Konflikte, dürfen wir Hoffnung wagen. Vielleicht besteht unsere Aufgabe heute darin, das zu tun, was der Introitus andeutet: nicht nur über Jerusalem zu sprechen, sondern für Jerusalem zu beten – für die Menschen dort, für Juden, Christen und Muslime, für alle, die sich nach Sicherheit und Frieden sehnen. Denn Freude im biblischen Sinn wächst dort, wo Menschen sich von Gottes Zukunft berühren lassen. So hören wir den Ruf dieses Sonntags nicht als naiven Optimismus, sondern als leise, aber beharrliche Hoffnung: Freue dich, Jerusalem. Gott hat seine Stadt nicht vergessen. Und er hat auch seine Welt nicht vergessen. Freue dich. Nicht laut. Nicht so, wie man sich freut, wenn alles gelingt. Freue dich wie ein Mensch, der im Morgengrauen ein kleines Licht entdeckt. Freue dich trotz der Nachrichten, trotz der Sorgen, trotz der Fragen, die schwer auf der Seele liegen. Freue dich nicht über die Welt, wie sie ist – sondern über Gott, der sie nicht aufgibt. Freue dich an einem guten Stück Brot, an einem wohlwollenden Blick, an einem Wort, das Hoffnung wagt. Freue dich wie einer, der weiß: Unter der harten Erde der Geschichte wächst schon längst Gottes Frühling. 🌱