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Die Islamthematik ist eine Frage, die sich im 21. Jahrhunderts nicht zum ersten Mal in der deutschen Geschichte stellt. Bereits im beginnenden 15. Jahrhundert griffen die militärisch nach Norden expandierenden, muslimischen Osmanen deutsche Siedlungen im seinerzeit ungarischen Siebenbürgen an und ermordeten, vergewaltigten und verschleppten Deutsche in das Osmanische Reich, wo sie fortan als männliche Sklaven darben, bzw. als Lustmädchen für die Gelüste der neuen, türkisch osmanischen Herren herhalten mussten. Weiter noch bedrohten die Osmanen auch das Deutsche Reich, dessen damalige Hauptstadt Wien sie bereits im Jahre 1529 erstmalig erfolglos belagerten, um dann im Jahre 1683 erneut an Wien, dem Tor Deutschlands, zu scheiterten. Kein geringerer als Martin Luther warnte die Deutschen vor der Türkengefahr und bemängelte zugleich den fehlenden Eifer der Deutschen, sich dieser Gefahr entgegenzustemmen. Nachdem hauptsächlich deutsche Truppen, so vor allem unter dem Heerführer Prinz Eugen, die Türken im frühen 18. Jahrhundert endgültig von weiten Teilen des Balkans vertrieben wurden, brach eine über 300 Jahre währende, teils sehr freundschaftliche Beziehung zwischen Deutschen und den Muslimen des Orients an, die u.a. von 1914 bis 1918 in dem deutsch-osmanischen Bündnis der Mittelmächte mündete. Dennoch erreicht die Frage des Islams Deutschland, Europa und die gesamte weiße Welt in einem Umfang, wie sie bislang geschichtlich noch nicht stattfand. Die gezielte Ansiedelung islamisch geprägter Völkerschaften, die millionenfache Einwanderung von Trägern einer Kultur, die unser eigenen Kultur in vielen Bereichen fremd ist und oftmals entgegengesetzte Vorstellungen aufweist, ist in dieser Masse und Breite ein Novum in der Geschichte. Daher ist es um so erschreckender, dass viele Deutsche mit dem Wesen, dem Recht, dem Selbstverständnis und der Geschichte des Islams ebenso wenig vertraut sind, wie mit den Folgen, die sich daraus ergeben könnten. Es herrscht ein für die Deutschen und Europäer gefährliches Desinteresse, ein Un- und Halbwissen vor, das dem Unheil der Gegenwart und vor allem in der Zukunft, Tür und Tor weit öffnet. Was ist der Islam ? Im deutschen Volk, wie auch in anderen christlichen geprägten Völkern in den wohlhabenden, modernen Industriestaaten, herrscht die weit verbreitete Auffassung, bzw. sicher geglaubte Annahme vor, dass der Islam im Grunde eine ähnliche Religion wie das Judentum oder Christentum sei, auch da dieser aus dem selben geographischen Raum stammt und sich in Teilen sogar mit den Inhalten und Überlieferungen der Bibel deckt. Oftmals wird diese gefühlte, scheinbare Wahrheit sogar mit dem Ausspruch untermauert, dass der eigentliche Unterschied zum Christentum nur darin bestände, dass der Gott der Muslime Allah und nicht Gott genannt würde. Diese verkürzte Sichtweise der meisten Deutschen könnte törichter und naiver kaum sein, da sie an mehreren Stellen ganz Grundlegendes verkennt, verwechselt und außer Acht lässt. Dabei weist der Islam im Vergleich zum Christentum zahlreiche fundamentale Unterschiede auf, was sich an zahlreichen, gravierenden Stellen, angefangen beim Grundgerüst, bis hin zum Wesen und Selbstverständnis, überaus stark verdeutlicht. Anders als die Bibel im Christentum, besteht das Herzstück des Islams, das heilige Buch Koran, nicht, wie im Fall der Bibel, aus einem Sammelband völlig verschiedener Texte und Bücher, die in verschiedenen Jahrhunderten von verschiedenen Autoren verfasst und nach Jahrhunderten zu einem Buch, der Bibel, zusammengebunden wurden, sondern aus einem einheitlichen Buch, dass von nur einer einzigen Person und zu deren Lebenszeit verfasst wurde. Die Bibel halt also weder nur einen Verfasser, sondern ist lediglich ein Sammelband verschiedener Geschichten, deren Niederschriften teils viele Jahrhunderte auseinanderlagen. Der Koran wurde hingegen nur durch den Propheten Mohammed geschrieben, der im Jahre 632 in Medina verstarb, also gut 600 Jahre nach der Kreuzigung Jesu Christus in Jerusalem. Damit weist der Islam bereits eine ganz andere Entstehungsgeschichte und auch eine viel spätere Entstehungszeit als die Bibel auf. Der Koran des Propheten Mohammeds ist zweifelsohne durch die Bibel der Christen, sowie auch durch das noch wesentlich ältere Judentum geprägt worden, was sich auch in der Besinnung auf Geschichten und Figuren aus der Bibel ausdrückt, die sich teilweise auch im Koran befinden. Der Koran spiegelt aber vor allem die arabischen Sitten und Wertevorstellung der Zeit um das Jahr 600 wider und basiert zuerst auf dem Gedankengut und der Weltanschauung eines einzelnen Mannes, der seine Ansichten des Lebens und Zusammenlebens der Menschen in Abschnitte unterteilte und sie als Anleitungen, Gebote, bzw. Befehle für sein Umfeld niederschrieb. Mohammed berief seine Autorität darauf, dass Gott ihm den Befehl zur Niederschrift des Koran erteilt habe.