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Hintergründe: Geplant war von vorherein die Überschreitung ODER Umgehung des Goldzechkopfs und Fortsetzung der Tour entlang des Klagenfurter Jubiläumswegs über Hocharn (3254 m), Schneehorn (3062 m) und Arlthöhe (3084 m) mit Nächtigung im Otto-Umlauft-Biwak mit Weiterweg über Krumlkesskopf (3101 m) und Noespitze (3005 m) bis zur Weißenbachscharte mit Rückkehr zum Auto über das Großfleißtal am nächsten Tag. markierte Rückzugsmöglichkeiten gibt es über den Erfurter Weg nach Rauris sowie vom Biwak direkt ins Großfleißtal. Der unmarkierte Abstieg Richtung Zirmsee ist keine vernünftige Option sofern man diesen Weg nciht schon als Anstieg gemacht hat Ich habe elementare Gletschererfahrung auf leichten Hochtouren z.B. am nahen Sonnblick. Mir war also von Anfang an klar, dass im Alleingang keine richtige Gletscherbegehung möglich ist, und die Möglichkeit einer Überschreitung des Goldzechkopfs von den aktuellen Verhältnissen vor Ort abhängt. Ob einem Grödel und Trekkingstöcke in so einem Fall reichen, kann man nur anhand von Neigung und Beschaffenheit des Schnees/Firns/Eises beurteilen und das muss jeder für sich selbst entscheiden. Der fragliche Wegabschnitt ist extrem kurz und liegt am Anfang der Tour, darauf hatte ich geachtet. Es hätte daher auch keinen Sinn ergeben, zusätzlich zum beträchtlichen Proviant, Wasser sowie Kleidung, Schlafsack und Wetterschutz auch noch volle Gletscherausrüstung mitzuschleppen. Stattdessen bestand der Plan B in der Umgehung des Goldzechkopfs auf einem Steig der auch in aktuellen Karten immer noch verzeichnet ist. Die gesamte Überschreitung erreicht nur an ganz wenigen Stellen UIAA II und ist abseits von Gehgelände fast überall zum Teil klettersteigartig max. B/C versichert (ja, ein normaler Hüftgurt ist bei diesem Rucksackgewicht von zweifelhaftem Nutzen bzw. muss man sich für heikle Passagen was überlegen). Ein bekanntes Problem auf dieser Route ist der zum Teil sehr brüchige Fels. Das war auch der Grund warum ich von der falschen Scharte auch dann umgekehrt wäre wäre, wenn der Schwierigkeitsgrad den Rest des sonst fast durchgehen versicherten Wegs nicht überschritten hätte. Analyse: Natürlich war mein Fehler beim Kartenlesen letztlich entscheidend. Auch wenn ich im Video die Abschnitte aus der ÖK50 zitiere und vergleiche und man sieht, dass die betreffende Stelle später offensichtlich überarbeitet wude, es ist dennoch MEIN Fehler, man hätte es richtig lesen können und müssen. Der richtige Zustieg zum gut versicherten Schlussanstieg wäre von Steilheit und Schneebeschaffenheit mit meiner Ausrüstung unverantwortlich gewesen, auch hat mich der eher junge Felssturz nicht grad eben angelockt - er ist im Video mehrmals gut zu sehen und wurde von mir auch entsprechend kommentiert Ich hab nach der Tour selbstverständlich weiter recherchiert und man findet Tourenberichte wo die Leute auf genau dieselbe Scharte fehlgegangen sind, auch einen Bericht wo die Überschreitung dennoch durchgezogen wurde (Kletterei UIAA II-III in brüchigem Fels, in Seilschaft mit entsprechender Ausrüstung). Allein und mit meinen bescheidenen Kletterfähigkeiten stand so etwas für mich nicht zur Debatte. Es gibt mutige und alte Bergsteiger. :) Der andere Fehler war die mangelnde Recherche für den Plan B, also die Umgehung des Goldzechkopfs. Meine Lehre: Man darf seinen Alternativen nicht weniger Aufmerksamkeit widmen als der Hauptroute, sonst ist es nämlich keine Alternative mehr. Ja, in der Karte ist ein Steig eingezeichnet und ich hab seinen Verlauf auch nachvollziehen können und die richtige Scharte erreicht. Zum Glück begab es sich, dass ich genau von dieser Scharte aus den spontanen Steinschlag sehen konnte - ein Großteil dieser Umgehung ist masiv gefährdet und sollte unbedingt gemieden werden, auch das hätte man bei intensiverem Nachforschen auch vorher finden können. Ich hab auch in der Vergangenheit gern mit unmarkierten aber in Karten verzeichneten Steigen gearbeitet. Das hat mir einige sehr schöne und einsame Bergerlebnisse beschert, doch hier ist es schiefgegangen und ich werde meine Lehren draus ziehen. Die Ausrüstung würde ich definitiv wieder so wählen sofern ich mich vergwissert habe, dass eine eisfreie Umgehung auch tatsächlich möglich ist. Würde ich den Goldzechkopf noch einmal versuchen, dann käme aber tatsächlich Gletscherausrüstung zum Einsatz - denn sinnvolle Umgehung gibt es keine. Leider ist es mir noch nicht gelungen vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen eine Genehmigung zur Einblendung eines Original-Kartenausschnitts zu erhalten. Es gibt leider auch kein frei verfügbares Kartenmaterial in dem Glände und Steige ausreichend gut nachvollziehbar wären. Wenn ihr bis hierher durchgehalten habt, dann herzlichen Glückwunsch! :)