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Edo no Hana – Die Blumen von Edo In der Edo Jidai (1603 – 1868) wurde die Metropole Edo sehr häufig von feuern heimgesucht, die Teilweise ganze Stadtviertel niederbrannten. Die Gebäude bestanden aus schnell entzündlichen Materialien wie Holz, Papier usw. Die japanische Architektur (Nihon Kenchiku) erstreckt sich von der Yayoi Jidai (5. Jahrhundert v. Chr.) bis hin in die Edo Jidai. Brände waren bei den Menschen gefürchtet und ihre Häufigkeit in Edo lies den Namen Edo no Hana bei den Menschen entstehen. Die (Feuer)Blumen von Edo. Um z.B. Wände und brennendes Material niederzureißen, oder beiseite zu ziehen, gab es das Tobiguchi. Ein Stock mit ca. 50cm aus Holz und Eisenbeschlägen. Auf der einen Seite fand man einen Metallhaken, in der Form eines Vogelschnabels nachempfunden und auf der Griffseite konnte z.B. ein Metallkeil oder Knauf angebracht sein. Ein Hilfsmittel um zu schlagen, ziehen oder zu hebeln. Unterschiedliche Ausführungen waren Gang und Gäbe. Manche Tobiguchi bestanden zur Gänze aus Metall, andere hatten auch nur einen Metallkern, die mit Ringen über den Schaft aufgeschrumpft wurden und dadurch eine bessere Stabilität boten. Einige Ausführungen besaßen auch einen breiten Kagi (Seitlicher Haken), der zum Einhängen im Obi bestimmt war. Somit war das Tobiguchi in erster Linie ein Werkzeug zur Feuerbekämpfung. Die Feuerwehrmänner der Edo Jidai erhielten schnell ein Ansehen als Männer mit Courage und Selbstopferung in ihren Einsätzen. Doch die andere Seite war für ihr Temperament und rohes Benehmen bekannt. Was dann schnell zum Einsatz des Werkzeuges Tobiguchi, als Waffe Tobiguchi geführt hat. Für das gemeine Volk war das Tragen von Waffen stark eingeschränkt, oder verboten. Daraus entstand natürlich alles was man bei sich trug, oder griffbereit war, auch einzusetzen. Die Feuer wurden oft auch von Kriminellen gelegt, um z.B. Diebstähle zu begehen. Wenn die Feuerwehr eintraf, waren die Diebe manchmal noch zugange und griffen die Feuerwehrleute an. Diese nutzten dann das Tobiguchi auch als Selbstverteidigungswaffe. Eine Vielzahl an Anwendungsoptionen ergab auch dieses Werkzeug / Waffe im Kampf. Auf der einen Seite hatte man durch die Länge, ein wendiges Schutzschild gegen sämtliche einschlagende Waffen und auf der anderen Seite konnten damit Waza (Arbeitsweisen) die dem Kama Jutsu ähnlich oder gleich waren ausführen. Das Tobiguchi wie einen Knüppel zu schwingen war die leichteste Art des Schlagens, es aber in sein Taijutsu effektiv zu integrieren erforderte schon eine gewisse Fertigkeit und Wissen. Die damit zugefügten Verletzungsoptionen umspannten das ganze Schema von Prellungen, bis hin zu einem fatalen Ausgang. In der Bakumatsu Jidai (ca. 1850–1868) taucht der Tobiguchi häufiger in Berichten und Holzschnitten als Waffe der einfachen Leute auf, besonders bei Unruhen, Feuerwehrkämpfen und Straßenkonflikten. Die genannte kürzere Form war besonders nützlich in engen Räumen und beim ziehenden-, hakenden-, blockierenden Bewegungen. Dadurch konnte man den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen und überwältigen. Es existiert keine eigenständige Tobiguchi Tradition (Ryūha) mit festen Kata, als Waffe. Das Wissen stammt aus Berichten, Bildquellen und Überschneidungen. Das Tobiguchi ist auch kein typisches Werkzeug das von Shinobi eingesetzt wurde, doch nichts ist wirklich auszuschließen und bleibt wohl im Schleicher der Vergangenheit verborgen, wie so vieles… „…denn wahr ist, dass man alle Waffen (Gegenstände), die man besitzt, gebrauchen sollte, statt sein Leben wegzuwerfen. Zu sterben, mit einer unbenutzten Waffe (Gegenstand) in seinem Gürtel, das wäre bedauerlich.“ Miyamoto Musashi