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Der erste Dom aus dem 11. Jh. besaß nur zwei gedrungene Türme. Gleichwohl wird auf dem Stifterbild die Kathedrale mit vier Türmen dargestellt. Vorbild für die Westtürme war die Kathedrale in der französischen Stadt Laon. Die Bauform unterscheidet sich von den romanischen Türmen gegenüber v.a. durch die fünfeckigen Säulenerker an jeder der vier Ecken. Die Osttürme wurden 1766 aufgestockt und erhielten dabei die typischen Turmhelme. Auf der Ostseite mit dem spätromanischen Chor führen zwei Portale in das Kirchenschiff. Rechts von der Chorapsis befindet sich die Gnaden- bzw. Marienpforte. Das Bogenfeld zeigt im Zentrum Maria mit dem Jesuskind. Beide werden flankiert von den hll. Georg, Petrus und dem Kaiserpaar Heinrich II. und Kunigunde. Auf der anderen Seite des Ostchors befindet sich die Adamspforte. Sie ist das älteste Portal und war früher der Haupteingang. Die Ausschmückung besorgten Handwerker aus dem Umfeld der Bauhütte der Kathedrale von Reims in Frankreich. Das prächtigste Portal ist zweifelsohne das Fürstenportal an der Längsseite. Es war für Kaiser, Könige und Bischöfe reserviert. Die Darstellung im Tympanon sollte die Würdenträger daran erinnern, dass auch sie einmal vor ihren Schöpfer treten müssen. In der Mitte thront Christus als Weltenrichter. Ihm zu Füßen sitzen zwei Sterblich, die aus ihren Särgen herausschauen und beten. Maria und Johannes knien vor Jesus und waschen ihm die Füße. Die Statuen links des Heilands tragen die Dornenkrone, Lanze und Schwamm. Ein Engel neben Christus hält ein verkleinertes Kreuz. Auf der rechten Seite zerrt ein nackter Teufel an einer Kette die Verdammten in die Hölle. Höhnisch streckt er dem Betrachter die Zunge heraus. Man beachte: unter den Verdammten befinden sich ein Bischof, ein König und ein reicher Mann mit Geldsack. Im Bogen ganz links bläst ein Engel die Posaune zum letzten Gericht. In der Portalleibung stehen die Figuren der zwölf Apostel auf den Schultern der Propheten des Alten Testaments. Auf den Säulen beidseits vom Portal blicken zwei Statuen auf die Gläubigen hinunter: links die gekrönte Ecclesia, die Vertreterin der christlichen Kirche. Ihr gegenüber steht die Statue der Synagoge als Vertreterin des alten, jüdischen Bundes. Ihr sind die Augen verbunden, als Zeichen dafür, dass sie den Messias nicht erkannt hat. Die Lanze in ihrer Rechten ist zerbrochene Lanze, weil sie hat den Kampf gegen das Christentum verloren hat. Links entgleiten ihr die Gesetzestafeln Moses’. Dem Steinmetz ist es gelungen, den kalten Stein wie geschmeidige Seide wirken zu lassen.