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Woran erkenne ich heikle Schneeverhältnisse im Gelände? In dieser Episode der basecamp shorts dreht sich alles um die Sicherheit abseits der Piste. Thomas Wanner, Bergführer und Experte vom Österreichischen Alpenverein, erklärt, warum der Wind der 'Baumeister der Lawinen' ist und worauf ihr bei eurer nächsten Tour unbedingt achten müsst. Die 5 Lawinenprobleme im Überblick: • Triebschnee: Die Hauptgefahr für Wintersportler. Er ist oft gut an Windzeichen wie Dünen oder Windgangeln sowie an einer matten, dumpfweißen Farbe erkennbar. Ein deutliches Warnzeichen in der Praxis: Die Skispur hat sehr scharfe Kanten, da der Schnee gebunden ist. • Altschnee: Das tückischste Problem, da es selbst für Experten im Gelände oft nicht erkennbar ist. Hier hilft nur eine gute Tourenplanung, die Recherche im Lawinenlagebericht und das Ausweichen auf flachere Hänge (unter 30°) in den kritischen Sektoren. • Neuschnee: Kritisch wird es nicht nur bei großen Mengen, sondern auch, wenn Neuschnee gefährliche Triebschneepakete überdeckt und diese unsichtbar macht. • Nassschnee: Entsteht durch Regen oder starke Erwärmung (z. B. das klassische Weihnachtstauwetter oder im Frühjahr). Ein früher Aufbruch ist hier überlebenswichtig. • Gleitschnee: Diese Lawinen gehen spontan ab und können nicht künstlich ausgelöst werden. Achtet auf sogenannte 'Fischmäuler' (Risse in der Schneedecke). +++++ Das alpenverein basecamp wird unterstützt von der Generali (https://www.generali.at/privatkunden/) .