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Wir alle streben nach Harmonie und Verbundenheit mit unserem Pferd, nach einem Reiten, das über das Kommando geben und befolgen weit hinausgeht. Wir wollen eine gute Beziehung mit unserem Pferd, einen Partner, der mitarbeitet, der sich ebenso in die Beziehung einbringt wie wir. Der berühmte Horseman Tom Dorrance, der als Anwalt oder auch Schutzheiliger der Pferde bezeichnet wurde, propagierte und lebte die „true unit“, die einvernehmliche Kommunikation, Arbeit und Partnerschaft zwischen Pferd und Mensch. Von ihm gibt es ein Zitat, über das ich viel nachgedacht habe und das zu einem Leitbild meiner Arbeit mit Pferden wurde: „First you go with the horse. Then the horse goes with you. Then you go together.“ Das ist für mich die beste Beschreibung von Harmonie, die ich kenne und das ist das Ziel, auf das ich immer hinarbeite. Denn ein Pferd, das fein auf Hilfen reagiert, ist gut. Aber für mich nicht gut genug. Denn es geht um mehr als die technisch korrekte Ausführung, es geht um eine mentale Übereinstimmung mit dem Pferd. Ich möchte ein williges Pferd, das gerne mit mir zusammen ist, sich anbietet und motiviert mit mir gemeinsam arbeitet. Wie Recht Tom Dorrance hat, habe ich im täglichen Umgang mit Pferden gelernt. Erst folge ich dem Pferd, ich lerne es kennen, seine Eigenheiten, seinen Charakter, seine Ängste, Schwächen und seine Stärken. Ich lasse es seine Optionen ausprobieren, lasse es Fehler machen. Ich lerne, wie ich es behandeln muss, damit es mir zuhört. Dann lernt das Pferd mich kennen, wie es ist, meiner Führung zu folgen, meinem Intellekt und meiner Kompetenz zu vertrauen. Und erst wenn ich das Pferd davon überzeugt habe, dass es sich lohnt, mir zu folgen, erst wenn der Mensch dem Pferd ein gutes Gefühl gibt, dann gehen wir den Weg zusammen. Dann entsteht eine Beziehung, Partnerschaft, eine Einheit. Dann habe ich das Pferd auf meiner Seite, dann will es mit mir arbeiten, leben, zusammen sein. Dann versteht es meine Hilfen nicht nur, sondern will sie auch verstehen. Dann entsteht eine Leichtigkeit beim Reiten, die jeder, der sie einmal erlebt hat, immer wieder anstrebt. Dieser Weg zu einer guten Mensch/Pferd-Beziehung führt nicht über Reitweisen, Systeme oder Methoden, sondern über Kommunikation, klare Grundsätze und gegenseitiges Verständnis. Die Kunst besteht darin, dass wir Menschen dem Pferd unsere Absichten schmackhaft machen müssen. Genauso, wie Sie Ihr Pferd lesen können sollten, sollte es ihre Kommandos klar verstehen. Tom Dorrance sagt „Alles, was ich über Pferde weiß, habe ich von Pferden gelernt“. Machen Sie sich mit der Pferdesprache vertraut. Überprüfen Sie Ihre Körpersprache. Lernen Sie die Signale Ihres Pferdes zu deuten, lernen Sie den Charakter Ihres Pferdes besser kennen. Dann werden Sie sich feiner mit ihm verständigen können und es verstehen. Verlassen sie sich dabei ruhig auch mal auf Ihr Bauchgefühl. So unsensibel sind wir nämlich gar nicht. Glauben Sie nicht blauäugig dem „das haben wir immer so gemacht“, dem „das gehört halt so“ oder dem „bei allen anderen geht das doch auch“. Pferde sind Individuen und wollen als solche respektiert werden. Klare Grundsätze, Regeln und Grenzen erleichtern Ihrem Pferd das Leben und Lernen mit Ihnen enorm. Ich glaube, dass wir den Pferden etwas anbieten können, was sie mehr als alles andere schätzen: Ein gutes Gefühl, wenn sie mit uns zusammen sind, Sicherheit genauso wie Abwechslung, Neues gemeinsam zu entdecken genauso wie im Alten Ruhe zu finden. Pferde schätzen eine überschaubare, berechenbare Welt. Dann kann Vertrauen entstehen, sich verfestigen und eine wirkliche Partnerschaft entstehen. Double Divide Ranch Reiterin: Yvonne Gutsche Pferde: Bailey, Chex Me, Paulchen Konzept/Produktion: Florian Schmid www.floschmid.com