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Es erklingt die Glocke der evangelischen Kirche zu Schweiburg in der Wesermarsch. Bereits in der Mitte des 17.Jahrhunderts muss es in Schweiburg eine Kapelle gegeben haben. Wie alt diese zum damaligen Zeitpunkt schon war, ist nicht mehr nachzuweisen. 1683 wird dem Gebäude ein schlechter baulicher Zustand attestiert. Drei Jahre später wurde die Kapelle schließlich durch die Martinsflut zerstört. Das Grundstück sowie die Überreste des Gotteshauses werden aufgegeben. Erst 1761 wird der Grundstein für die neue, noch heute bestehende Kirche gelegt. Ein Jahr später folgte die Weihe. Der fehlende Turm wurde schließlich 1839 gebaut. In dieser Form präsentiert sich die Schweiburger Kirche noch heute. Von den alten Ausstattungsstücken sind immerhin noch eine mittelalterliche Altarplatte sowie ein alter Taufstein vorhanden, welche beide aus der Kirche der im Jadebusen untergegangenen Ortschaft Jadele stammen sollen. Die Orgel ist ein kleines, einmanualiges Positiv der Ludwigsburger Orgelbaufirma E. F. Walcker aus dem Jahr 1967. Die einzige Glocke im Turm trägt keinen Namen und ist 1839 durch die Glockengießer Heero van Bergen und Claudi Fremy im ostfriesischen Stiekelkamperfehn gegossen worden. Bereits die alte Kapelle verfügte über einen gewissen Zeitraum über eine Glocke, die, wie die Altarplatte und der Taufstein, vermutlich auch aus der alten Kirche von Jadele kam und 1497 von Johann Frese gegossen wurde. Sie gelangte im Laufe des 17.Jahrhunderts in die Trinitatiskirche zu Jade, wo sie unglücklicherweise im Jahr 1917 sprang und kurz darauf noch freiwillig zu Rüstungszwecken abgeliefert und eingeschmolzen wurde. Erst mit dem Neubau des Turmes hielt in Schweiburg auch wieder das Läuten einer Glocke Einzug. In der Nachkriegszeit wurde der alte Glockenstuhl durch einen neuen ersetzt und die Glocke an einem gekröpften Joch mit Gegengewichtsklöppel aufgehängt. In diesem Zustand läutet die Glocke täglich, sodass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die ersten gravierenden Schäden auftreten. Sine nomine, Schlagton f'±0, Gewicht ca. 1.040 kg, Durchmesser 1190 mm, gegossen im Jahre 1839 von Heero van Bergen und Claudi Fremy in Stiekelkamperfehn. Herzlichen Dank an den Pfarrer sowie an Dustin für die Ermöglichung und das Gelingen der Aufnahme!