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18. - 28. September 2013, Kaserne Basel www.kaserne-basel.ch In Online-Games begeben sich Menschen, die sich in der Realität noch nie begegnet sind, auf virtuelle Schnitzeljagd. Angeregt von solchen virtuellen Online-Multiplayer-Spielen schickt Stefan Kaegi in «Remote Basel» eine Gruppe ZuschauerInnen, ausgestattet mit Funkkopfhörern, in die reale Stadt. Geleitet wird sie von der sanften künstlichen Stimme Julia, wie man sie aus GPS-Navigationsgeräten oder von Flughäfen kennt. Die Stimme im Kopfhörer weist den Weg durch Strassen, in Parkgaragen, Kirchen und Hinterhöfe -- eine seltsame Route durch die Stadt. Die TeilnehmerInnen beobachten sich gegenseitig, werden zu Komplizen, beginnen als Herde zu agieren. Die Stimme sagt: «Eine Gruppe, zu klein für eine Familie, zu gross für eine Stadt -- eine Horde». Die Reise durch die Stadt wird zu einem kollektiven Film, einem Soundtrack für eine Gruppe von 50 Individuen. Der in Basel lebende Musiker Nikolas Neecke hat die Reise mit Elektrosound, Stadtgeräuschen und Filmeinspielungen durchsetzt. «Denn darum geht es dem Rimini-Protokoll-Regisseur Kaegi mit dieser Stadtraum-Erkundung: das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie fremdgesteuert wir uns schon jetzt durch unser geregeltes Dasein bewegen. Geführt von U-Bahnleitsystemen, Bandansagen, Funkweckern, Smartphones. ‹Jede Ampelkreuzung eine kleine Übung in automatisierter Diktatur› heisst es einmal». (Der Tagesspiegel, April 2013) START: Kirche Allerheiligen, Neubadstr. 59, Basel. Anreise mit dem Tram Nr. 8, Richtung «Neubad» bis Haltestelle «Laupenring». Da Start- und Endpunkt der Veranstaltung nicht identisch sind, ist die Anfahrt mit dem Velo oder PKW nicht zu empfehlen. Dauer der Veranstaltung: ca. 120 Minuten. ACHTUNG: Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind empfehlenswert. Längere Fusswege sind Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei.