У нас вы можете посмотреть бесплатно Was bin ich? Folge 73 vom 21.03.1967 mit Robert Lembke und dem prominenten Ehrengast Heidelinde Weis или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Heidelinde Weis wurde 1940 in Kärnten als Tochter eines kaufmännischen Angestellten geboren. Sie besuchte die Handelsschule und spielte als 14-Jährige an der Schulbühne die Titelrolle in einer Adaption des Märchens Hans im Glück. Weis absolvierte ihre Schauspielausbildung in den Jahren 1957/58 am Max-Reinhardt-Seminar in Wien (zusammen mit Erika Pluhar). Noch während ihrer Schauspielausbildung am Wiener Max-Reinhardt-Seminar gab sie ihr Fernsehdebüt als Tochter der ORF-"Familie Leitner" und spielte am Theater in der Josefstadt, wo sie 1959/60 zum festen Ensemble gehörte. Es folgten Engagements und Gastspiele, u.a. an der Schaubühne Berlin und an zahlreichen deutschen Tournee- und Komödienbühnen, darunter die Neue Schaubühne München und das Münchner Theater in der Brienner Straße. Bei den Salzburger Festspielen war Heidelinde Weis 1976 die Rosetta in Büchners "Leonce und Lena" und 1978 die Gräfin in Beaumarchais "Ein toller Tag oder Figaros Hochzeit". Eine ihrer erfolgreichsten Rollen war Jean Anouilhs "Colombe", die sie über 200 Mal spielte - erstmals 1964 an der Schaubühne Berlin unter Harry Meyen und 1980 auch für das Fernsehen. Der Durchbruch im Fernsehen gelang ihr 1971 als "Die Frau in Weiß" - seither war sie in unzähligen Filmen und Serien wie "Derrick", "Schwarzwaldklinik" und "Traumschiff" zu sehen. Ihr Filmdebüt gab sie 1960 in dem Streifen "Ich heirate Herrn Direktor". Zu ihren bekannteren Kinoarbeiten zählt "Die Tote von Beverly Hills" (1961). 1960 heiratete Heidelinde Weis den Theaterproduzenten Hellmuth Duna, dem sie nach Berlin und München folgte. Auch die Arbeit hat sie sehr an Deutschland gebunden; so lebte sie von 1960 bis 2010 in Deutschland. 1975 veröffentlichte sie das Album “So sing ich”, mit von ihr getexteten Liedern, das ihr 1976 den Deutschen Schallplattenpreis einbrachte. 1983 trat sie mit dem Soloprogramm “Über die Liebe oder was man dafür hält” an der “Münchner Lach- und Schießgesellschaft” auf. Durch die Krankheit ihres Mannes, der in seinen letzten Lebensjahren auf den Rollstuhl angewiesen war, machte sie sich Mitte der 1980er-Jahre ziemlich rar. Erst nach dessen Tod 1998 wagte sie beruflich einen Neubeginn: sie führte an der Komödie im Bayerischen Hof in München bei der Boulevardkomödie "Nächstes Jahr - gleiche Zeit" erstmals Regie und landete als einen Tourneeerfolg mit Esther Vilars Drei-Frauen-Stück "Eifersucht". Aus dem deutschsprachigen Fernsehen ist Heidelinde Weis auch heute nicht wegzudenken: so verkörpert sie regelmäßig Hauptrollen in deutschsprachigen Fernsehproduktionen, darunter in der Rosamunde-Pilcher-Verfilmung "Lotti auf der Flucht" (2005), "Ein Ferienhaus auf Ibiza" (2008) oder "Das Glück ist ein Kaktus" (2010). Das Privatleben der Schauspielerin war nicht immer einfach: nach der Diagnose Multiple Sklerose, als sie 29 Jahre alt war, saß sie fünf Jahre im Rollstuhl; sie wurde krebskrank und konnte geheilt werden; sie pflegte 10 Jahre lang ihren Ehemann bis zu dessen Tod. Trotzdem versuchte sie immer mit allen Herausforderungen positiv umzugehen und nicht zu hadern. Weis war von 1960 bis zu dessen Tod 1998 mit dem Theaterproduzenten Hellmuth Duna verheiratet und ging häufig mit dessen Schaubühne auf Tournee. Durch die langjährige Krankheit ihres Ehemannes, der von ihr gepflegt wurde, war sie Mitte der 1980er Jahre beruflich weniger aktiv. Als junge Frau saß sie wegen Multipler Sklerose zeitweise im Rollstuhl. Trotz schwerer Erkrankungen arbeitete sie später weiter in Film-, Fernseh- und Rundfunkproduktionen. Nebenbei engagierte sie sich bei karitativen Organisationen und in Produktionen, die vor allem im Zusammenhang mit ihren eigenen Erkrankungen standen. Im März 2016 wurde bekannt, dass Weis an Blasenkrebs erkrankt war. Im August 2016 wurde ihre Genesung vermeldet. 2022 erschien ihre Autobiografie, Das Beste kommt noch. Heidelinde Weis starb im November 2023 im Landeskrankenhaus Villach im Alter von 83 Jahren an Herzversagen. Sie ruht im Familiengrab auf dem Zentralfriedhof von Villach.