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ADHS und Social Media – welche Informationen vermitteln die sozialen Medien in Bezug auf die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung? Welche Chancen eröffnen sich und welche Stolperfallen gibt es, wenn man sich in den sozialen Medien über eine ADHS informiert? – darüber sprechen wir in dieser Podcast-Folge von „ADHS: Kein Grund zur Panik – aus der Praxis für die Praxis“. Als Gast haben wir für diese Folge einen Experten in diesem Bereich, PD Dr. Daniel Schöttle, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Asklepios Klinikum Harburg in Hamburg eingeladen. Wer sich mit Social Media und ADHS beschäftigt, könnte den Eindruck gewinnen, dass das Thema ADHS derzeit sehr viel Aufmerksamkeit auf diesen Plattformen erfährt. Aber ist das wirklich der Fall? „Ja, ich denke, es ist sehr populär. Die Hashtags ADHD oder ADD gehören zu den am häufigsten verwendeten Hashtags und Suchbegriffen in sozialen Medien. Es gibt unzählige Videos zu diesem Thema. Immer mehr Patientinnen und Patienten kommen mit Vorinformationen aus den sozialen Medien wie Instagram, TikTok usw. und beziehen diese auf sich selbst. Soziale Medien spielen durchaus eine große Rolle“, so PD Dr. Daniel Schöttle. Allerdings werden dabei auch Aussagen als Wahrheiten dargestellt, die keine sind. In einer Studie wurden beispielsweise 100 der beliebtesten TikTok Videos zum Thema ADHS analysiert. Über 50 Prozent enthielten Falschinformationen, während nur jedes fünfte Video fundierte Informationen lieferte. Der Großteil bestand aus persönlichen Erfahrungsberichten. In sozialen Medien findet man oft Einzelberichte, anhand derer aus einem einzigen Symptom falsche Schlüsse gezogen werden. Dabei wird vernachlässigt, dass eine ADHS durch eine bestimmte Anzahl von Symptomen über einen gewissen Zeitraum hinweg, in einer bestimmten Konstellation und mit einem erheblichen Leidensdruck verbunden sein muss, bevor man von einer möglichen Diagnose sprechen kann. In vielen Videos werden voreilige Schlüsse gezogen, die Realität vereinfacht dargestellt oder sogar unnötig pathologisiert. Einige Influencer könnten auch wirtschaftliche Interessen verfolgen oder lediglich nach öffentlicher Aufmerksamkeit streben. Social Media ermöglicht einen einfacheren Austausch über psychische Gesundheit und erleichtert den Zugang zur Hilfe. Es vernetzt Menschen mit ähnlichen Herausforderungen und inspiriert zur Selbstreflexion. Generell ist dabei wichtig, den Absender, die Quellen, die Kennzeichnung von Werbung und die Absicht hinter dem jeweiligen Medium zu beachten. Mehr dazu in der neuen Folge von „ADHS: Kein Grund zur Panik – aus der Praxis für die Praxis.“ Hören Sie rein! Mehr Infos dazu unter: https://www.asklepios.com/presse/pres... . Weitere Informationen zum Thema ADHS finden Sie unter www.adhs-ratgeber.com; www.expertenrat-adhs.de; www.medice.com; www.adhs-infoportal.de; www.gemeinsam-adhs-begegnen.de