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In diesem Video blicken wir auf ein echtes deutsches Wirtschaftsepos – eine Geschichte über geniale Visionen, atemberaubende Innovationen und den tragischen Kollaps eines echten Industrie-Giganten. Alles beginnt 1881, als der Ingenieur Emil Rathenau in Paris die erste Glühbirne von Thomas Edison sieht und sofort die Vision eines komplett elektrifizierten Deutschlands entwickelt . Rathenau dachte in gewaltigen Maßstäben: Er baute nicht nur Lampen, sondern erschuf ein ganzes Ökosystem aus Kraftwerken und dem ersten kommunalen Stromnetz in Berlin . Schon 1891 gelang der AEG das Unmögliche, als sie Strom über 175 Kilometer weit übertrug und die Energieversorgung für immer veränderte. Doch die AEG war nicht nur Technik-Pionier. 1907 stellte das Unternehmen den Architekten Peter Behrens ein, der der Firma eine "Seele" geben sollte. Behrens erfand für die AEG quasi die "Corporate Identity" und gestaltete alles aus einem Guss – vom Briefpapier bis hin zum Meisterwerk der Industriearchitektur, der sogenannten "Maschinenkathedrale". Die AEG wurde zur Schule der Moderne, in der Architektur-Legenden wie Walter Gropius und Le Corbusier lernten. Doch auf den glorreichen Aufstieg folgte ein qualvoller Niedergang. Wir zeigen, wie massive Schulden durch Firmenzukäufe die AEG zu einem trägen, bürokratischen Riesen machten, der der billigeren Konkurrenz aus Asien nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Aus dem stolzen Qualitätsversprechen "Aus Erfahrung gut" wurde im Volksmund der bittere Spott "Ausgepackt, eingeschaltet, geht nicht". Erfahrt, warum die AEG nach ihrer Insolvenz heute nur noch als gespenstische Lizenzmarke auf fremden Haushaltsgeräten des Electrolux-Konzerns weiterlebt . Hashtags: #AEG #Wirtschaftsgeschichte #AufstiegUndFall #Innovation #CorporateIdentity #EmilRathenau #PeterBehrens #Technikgeschichte #Unternehmertum -------------------------------------------------------------------------------- Passende Analogie: Der sinkende Ozeanriese Die Geschichte der AEG lässt sich perfekt mit der Entwicklung und dem Untergang eines gigantischen, majestätischen Ozeanriesen (ähnlich der Titanic) vergleichen: Der Bauchtraum & die Ozean-Infrastruktur: Zu Beginn war die AEG wie ein visionärer Schiffsbauer, der nicht einfach nur ein neues Boot entwarf. Emil Rathenau baute gleich die passenden Häfen, verlegte die Seekabel und kartographierte die Gewässer (das komplette Ökosystem aus Kraftwerken und Infrastruktur). Der luxuriöse Glanz: Durch Peter Behrens bekam das Schiff ein unverwechselbares, bis ins kleinste Detail durchdachtes Design, das alle Konkurrenten in den Schatten stellte. Es war das modernste und prächtigste Schiff seiner Zeit, bewundert von der ganzen Welt. Die Trägheit des Kolosses: Über die Jahrzehnte wurde das Schiff durch immer neue Anbauten (Firmenzukäufe) viel zu massig, schwerfällig und bürokratisch. Der Eisberg und der Untergang: Als wendigere, günstigere Schiffe (die Konkurrenz aus Asien) auftauchten und schweres Wetter aufzog (die Ölkrise 1973), war der Ozeanriese viel zu unbeweglich geworden, um das Steuer noch rechtzeitig herumzureißen. Der Riese sank qualvoll langsam auf den Grund. Das gespenstische Erbe: Heute ist das mächtige Schiff längst verschwunden, doch sein berühmtes Namensschild wurde aus dem Wasser gefischt. Jetzt wird dieses alte Schild einfach an die Bugs von völlig fremden Booten genagelt, die mit dem Original-Schiff rein gar nichts mehr zu tun haben (die heutige Nutzung des Namens durch Electrolux und andere Lizenznehmer).