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http://www.holzmann-draussen.de/ Mit dem Fahrrad von Utrecht, Holland nach Brügge, Belgien Nordseeradweg 3.-10.7.2012 Teil 03.3 Sa, 7.7.2012 Blick aus unserem Zelt in den Dünen am nächsten Morgen. Warum nicht den Tag mit einem Bad im Meer beginnen, wenn es schon keine Dusche gibt? Die Erinnerung an einem Tag im März 2006 als mir herbstlich gekleidete Menschen Applaus spendeten, weil ich im 12° kalten Mittelmeerwasser auf Mallorca badete, erweckt in mir die Idee, den Tag mit einer rituellen Waschung im nördlichen Meere zu beginnen. Doch bereits auf dem stürmischen Weg dorthin war ich der Art durch gefroren - frühmorgens war noch nie meine Zeit - dass ich vom Betreten des Wassers weiter als bis zu den Lenden, die sich sogleich verengten, absah. (Buuuuh) Ja, ich weiß, aber es hätte mich einfach zu viel Überwindung gekostet. Bin eben ein Warmduscher! Wie schon gesagt – heute fuhren wir wirklich mit der Fähre, aber die 7:47-Fähre fiel an diesem Tag leider aus - es war Samstag. Fahrpläne lesen müsste man können! Also genug Zeit, sich mit Essen und Wasser für den Tag einzudecken und dann an Bord erst mal zu frühstücken und dann endlich in schneller Fahrt nach Maasvlakte überzusetzen. -Hätte nie gedacht, dass diese Dinger so schnell sind! Mehrere tote Möwen und ein totes Kaninchen „zierten“ den Radweg durch das futuristisch anmutende Industriegebiet mit rauchenden Schornsteinen und riesigen Fabrikanlagen. Eine im Bau befindliche Autobahn lag einsam unter der Sonne. In den schilfreichen Binnengewässern hinter dem Deich gedeiht eine üppige Vogelwelt. An einem einsamen Strand legten wir eine kleine Schlafpause ein, dieses mal durch einen Tarp gegen Regen geschützt. Schließlich am Oostvoornse Meer vorbei über Oostvoorne und Brielle (kurz noch ein paar Schafe streicheln), über den Dammenweg auf die nächste Halbinsel bis Ouddorp. Auch hier haben wir also die Nordseeroute wieder verloren, so wie schon vor Den Haag. Hier war es aber nicht so schlimm, weil es sich viel schöner Rad fahren ließ. Allerdings machte das andauernde in die Pedale treten bei stetem Gegenwind inzwischen das Abschleppen von einigen „Expeditionsteilnehmern“ nötig! Wir wurden immer langsamer – schließlich wurden wir sogar fast von Joggern überholt. Ein weiterer Damm führte uns zu unserem nächsten Nachtlager, einem Campingplatz bei Renesse. Ein sehr schönes Gelände, aber mit genervtem Personal & zu essen gab es um 21:50 Uhr auch nichts mehr. Der freundliche Wirt eines Strand-Pavillons, dessen Küche ebenfalls schon geschlossen hatte, erbarmte sich unser und gab uns noch alle Brot- und Butterreste, die er greifen konnte. So konnten wir dann doch noch satt und zufrieden, vor allem aber ziemlich erschöpft, einschlafen! Morgen geht’s weiter bis Breskens – Du bist wieder dabei?