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Der Pultsekretär gehört zu den außergewöhnlichsten Möbelstücken französischer Möbelkunst. Vermutlich 1737 erworben ist er seit 1769 in der Münchener Residenz im Paradeschlafzimmer der Reichen Zimmer, dem ranghöchsten Raum des Paradeappartements, nachweisbar. Hier steht er bis heute. Der Pultsekretär, wohl gefertigt vom berühmten, am französischen Hof tätigen Möbelschreiner Bernard II. Vanrisamburgh, besteht aus einem kompliziert geformten, eleganten Möbelcorpus. Er besitzt eine schier verschwenderische Füller vergoldeter Bronzeapplikationen und einen Lackdekor japanischer Art in Goldstreutechnik auf Sandelholzgrund. Die Szenen stellen exotische Asienmotive wie einen Pfeife rauchenden Japaner und eine Teezeremonie dar. Eine derartig kunstfertige Nachahmung höchster japanischer Lackkunst sucht in Europa seines gleichen. Die Bekrönung, eine Uhr und zwei zweiflammige Leuchter, war von vornherein auf dem Sekretär angebracht und ergänzen ihn zu einem Gesamtkunstwerk, so wie der Sekretär Teil des gesamten Raumkunstwerkes ist. Eine verblüffende Überraschung verbirgt sich im Innern: Das Innere des Sekretärs mit seinen geschwungenen Schubladen ist mit leuchtend roten Lackarbeiten ausgestattet – und mit Geheimfächern, die nur über verborgene komplizierte Schließmechanismen zu öffnen sind. Selbst die Schlösser in verborgenen Bereichen sind verziert. Kurfürst Karl Albrecht wird ausgewählte Gäste mit diesem außergewöhnlichen Luxusmöbel auf das Tiefste beeindruckt haben. Literatur: Bernd Mintrop, Der Lacksekretär Kurfürst Karl Albrechts – Zur Restaurierung eines außergewöhnlichen Prunkmöbels, in: Brigitte Langer, Pracht und Zeremoniell. Die Möbel der Residenz München, Ausstellungskatalog, München 2002, S. 142-149. Brigitte Langer, Kat.-Nr. 53, Prunkschreibtisch, in: diess. (Hg.), Pracht und Zeremoniell. Die Möbel der Residenz München, Ausstellungskatalog, München 2002, S. 209. Hier auch weiterführende Literatur.