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Der Morgen beginnt mit einem Moment, auf den viele gewartet haben. Bei Isolde beobachten wir die typischen Bewegungen, die einer Eiablage vorausgehen: Sie richtet sich auf, presst in sichtbaren Wehen und bewegt ihren Kopf von einer Seite zur anderen. Ein vertrautes, aber jedes Mal wieder spannendes Bild. Um 10.28.46 Uhr ist es so weit: Ei Nr. 2 ist da. Ruhig und routiniert rollt Isolde beide Eier behutsam zurecht und setzt sich wieder darauf. Uhus legen ihre Eier meist im Abstand von zwei bis drei Tagen – das passt also perfekt in den natürlichen Rhythmus. Nun beginnt für sie die eigentliche Phase konzentrierter Brutarbeit. Am Abend, kurz nach sieben, scheint plötzlich etwas über ihr Isolde zu erschrecken. Sie fliegt abrupt vom Nistplatz auf. Was genau der Auslöser war, können wir weder sehen noch hören. Doch bereits fünf Minuten später sitzt sie wieder auf ihrem Nest – und das gerade noch rechtzeitig. Denn gegen halb acht erscheint Tristan mit der ersten Lieferung dieser Nacht: eine Ratte (2:00). Während Isolde die Beute verspeist, hält der Uhumann von gegenüber noch eine Weile Wache, bevor er sich um weiteren Nachschub kümmert. Dieser folgt gegen zwanzig Minuten vor eins – erneut Ratte (5:00). Doch Isolde ist offenbar satt und duldet Beute nicht gern in unmittelbarer Nähe ihres Geleges. Sie trägt die Nahrung fort. Ob Tristan das gleiche Stück etwa zwanzig Minuten später noch einmal als „neu“ anbietet (7:00)? Ganz sicher sagen können wir es nicht. Sicher ist jedoch: Er liefert in dieser Nacht zuverlässig. Noch vor vier Uhr bringt er erneut eine Ratte (8:40). Diesmal frisst Isolde den Happen vollständig – bis auch der Schwanz im Schnabel verschwunden ist. Energie wird jetzt gebraucht, denn zum Warmhalten von zwei Eiern steigt der Bedarf – und vielleicht auch für weitere? Später startet die Uhumutter zu einem kurzen Ausflug und fliegt hinüber zum Fenster. Ihr Partner scheint anderes im Sinn zu haben: Dort kommt es zur Begattung (11:40). Danach fliegen beide Eulen in Richtung der Wiesen davon. Für einen Moment haben wir freien Blick auf die beiden Eier im Nest – ein stilles Bild mit großer Bedeutung. Nach fünf Uhr bringt Tristan erneut Nahrung ins Nest (13:10) und begibt sich anschließend für eine Jagdpause in sein Turmzimmerchen. Die Nilgans verabschiedet sich diesmal lautlos, kehrt später jedoch umso lauter zurück. Die Nacht neigt sich dem Ende zu, es wird merklich früher hell. Isolde wendet ihre beiden Eier sorgfältig im Nest. Zwei Stück liegen nun sicher in der Kinderstube der Ruine – und Tristan hat einmal mehr gezeigt, dass auf seine Versorgung Verlass ist. Die Saison nimmt Fahrt auf. Und wir bleiben natürlich dabei. -- Musik: "Beautiful Piano Logo" von Ivan_Luzan, lizensiert unter der Pixabay License