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Referentin: Eva Möhler Kinder in institutioneller Betreuung befinden sich in Abhängigkeitspositionen, die die Gefahr von Machtmissbrauch oder anderen Missbrauchsformen beinhaltet. Daher sind Kinderschutzkonzepte gesetzlich vorgeschrieben, unabhängig ob in Krankenhäusern, Schulen, Kindertagesstätten oder der Jugendhilfe. Am Universitätsklinikum des Saarlandes entwickelte das Team der KJP ein solches Konzept, das neben dem Einbezug des Kinderschutzbeauftragten Aspekte wie Risikoanalyse und Beschwerdemanagement beinhaltet und multiple Instrumente, um die Partizipation der Kinder und Jugendlichen im Stationsalltag zu gewährleisten. Einzelne Elemente, praktische Erfahrungen und Herausforderungen bei der Implementierung sind Gegenstand dieses Vortrages, ebenso wie das Konzept und die praktische Umsetzung einer ganz besonderen Kinderschutzstruktur, dem sog. Childhood-Haus Saarland. Childhood-Häuser sind interdisziplinäre Einrichtungen für Kinder nach Gewalterfahrungen. Hier arbeiten Ärztinnen und Ärzte für Kinderheilkunde, Rechtsmedizin und Kinderpsychiatrie zusammen mit Sozialarbeitern, Psychologen, Polizei und Justiz um Verdachtsfälle von körperlicher, sexueller oder medizinischer Misshandlung traumasensibel und nach aktuellsten Standards aufzuarbeiten. Dies soll dem Kind multiple Anlaufstellen und nach Möglichkeit auch Sekundärtraumatisierungen durch die medizinischen und juristischen Erfordernisse ersparen. Zur Person: Prof. Dr. med. Eva Möhler ist Lehrstuhlinhaberin für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum des Saarlandes. Sie ist zugleich Chefärztin der SHG Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Saarland. Zuvor war sie stellvertretende ärztliche Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Heidelberg. 2008 erhielt sie die Venia Legendi der medizinischen Fakultät Heidelberg. Ein Schwerpunkt ihres wissenschaftlichen und klinischen Interesses liegt auf Stress und Trauma im Kontext von Misshandlung und Flucht.