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Knabenchor Hannover Johann Rosenmüller Ensemble & Barockorchester L'Arco Leitung: Jörg Breiding Johann Rosenmüller - Marienvesper Nr. 2: Antiphon I - Dixit Dominus - Antiphon I St. Alexandri Einbeck 12.07.2015 Solisten: Veronika Winter, Sopran Maria Skiba, Sopran Henning Voss, Altus Alex Potter, Altus Solisten des Knabenchor Hannover Marienvespern wurden zu verschiedenen Marienfesttagen in jeweils leicht unterschiedlichen liturgischen Kontexten aufgeführt. Durch ihre reiche musikalische Ausgestaltung war die Vesper stets in feierlichen Gottesdiensten zu hören. An höheren Festen wurden sogar gleich zwei Vespern gefeiert, die am Vorabend und am Abend des Tages stattfanden. Die für 2015 geplante Vesper ist nicht vollständig überliefert. Es erklingt eine spannende Rekonstruktion aus liturgischen Vertonungen des Komponisten, die möglicherweise bereits vor rund 300 Jahren erklungen und seitdem nicht wieder aufgeführt worden sind. Ein Teil der Handschriften war im Besitz der herzoglichen Kapelle Wolfenbüttel und im Besitz der Hofkapelle des Kurfürsten von Hannover. Aus diesen Handschriften wird in den geplanten Konzerten musiziert werden. Zu Johann Rosenmüllers Lebensdaten gibt es nur ungefähre Hinweise. Seine Geburts- und Sterbedaten sind nicht bekannt. Man weiß nur, dass er im Jahr 1617 in oder bei Oelsnitz in Sachsen geboren worden ist und im Jahr 1684 verstorben ist. Begraben ist er in Niedersachsen, genauer gesagt in Wolfenbüttel. Über seine Jugendzeit weiß man leider ebenfalls nichts. Erst zu Studienbeginn an der theologischen Fakultät der Leipziger Universität taucht er in Dokumenten namentlich auf. Ab diesem Zeitpunkt kann man seiner musikalischen Entwicklung folgen. Rosenmüller erhielt in Leipzig Musikunterricht bei Tobias Michel, dem damaligen Thomaskantor. Aufgrund seines großen Talents durfte er wenige Zeit später selbst an der Thomasschule unterrichten und wurde nach der Erkrankung Michels auch Kantor dort. Parallel dazu hatte er eine Organistenstelle an der Nikolaikirche. Später siedelte er nach Italien über. Dort war Rosenmüller als Posaunist und Komponist etabliert. Er unterrichtete viele deutsche Musiker, die auf Konzertreise waren, im Fach Komposition. So kam es, dass er Hauskomponist am Hause „Ospedale della Pieta“ wurde, wo etwas später ebenfalls Antonio Vivaldi wirkte. Im gleichen Jahr zog es Rosenmüller wieder nach Deutschland. Nun wurde er Hofkapellmeister in Wolfenbüttel, welches die letzte Station in seinem Leben sein sollte. Dank Rosenmüller und seiner aktiven Mithilfe bei der Reorganisation des Musiklebens, konnte sich die Kirchenmusik nach dem 30-jährigen Krieg in Deutschland weiter entwickeln. Da er den Großteil seines kompositorischen Lebens in der italienischen Musikmetropole Venedig verbracht hatte, profitierte die Wolfenbüttler Hofkapelle sehr vom musikalischen Stil südlich der Alpen. Seine Zeitgenossen schätzten diesen individuellen, hochentwickelten Stil, der zwischen der dramatischen italienischen Manier und der eher konservativen deutschen Kontrapunktik vermittelt, sehr. Aus der Zeit in Venedig stammt seine Marienvesper, die allerdings nicht komplett im Original überliefert ist. http://www.knabenchor-hannover.de/ http://www.johann-rosenmueller-ensemb... http://www.l-arco.de/