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HERZOG BLAUBARTS BURG Oper von Béla Bartók 🎫 www.theater-essen.de TEAM Musikalische Leitung: Gábor Káli Inszenierung: Paul-Georg Dittrich Bühne und Kostüme: Sebastian Hannak Video: Kai Wido Meyer Dramaturgie: Svenja Gottsmann BESETZUNG Herzog Blaubart: Karl-Heinz Lehner Judith: Deirdre Angenent Essener Philharmoniker +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Eiseskälte und Dunkelheit herrschen in Herzog Blaubarts Burg. Judith aber hat ihr vergangenes Leben hinter sich gelassen, um mit ihrer Liebe seine düstere Festung zu erhellen und den Geheimnissen seiner Seele auf den Grund zu gehen. Doch was verbirgt sich hinter den sieben verschlossenen Türen seiner Burg? Blaubarts bittere Einsamkeit oder Judiths innere Verzweiflung? Die dunkle Sage des Herzogs Blaubart, der seine Geliebten eingesperrt und ermordet haben soll, inspiriert bis heute verschiedenste Künstler*innen. Seit Charles Perraults Märchenadaption „La Barbe-Bleue“ aus dem Jahre 1697 ruft der Stoff unaufhörlich neue Lesarten hervor – von Maurice Maeterlincks symbolistischem Drama „Ariane et Barbe-Bleue“ über Pina Bauschs Skandalstück „Blaubart“ bis hin zu Interpretationen zeitgenössischer Autor*innen wie Dea Loher oder Amélie Nothomb. Auch Béla Bartók widmete sich diesem Stoff und komponierte mit „Herzog Blaubarts Burg“ seine erste und einzige Oper, die schließlich am 27. Mai 1918 im Opernhaus von Budapest uraufgeführt wurde. Doch was fasziniert uns an dem Mythos Blaubart? Warum werden wir nicht müde, uns mit diesem Stoff zu beschäftigen? Bis heute kreiert die Gesellschaft ihren Blaubart-Mythos immer wieder neu. Die Figur des Blaubart wird dabei nicht nur zur Projektionsfläche Judiths, sondern zum gesellschaftlichen Konstrukt unser aller Träume und Wunschvorstellungen. Regisseur Paul-Georg Dittrich, der nach seiner Inszenierung von „Orfeo|Euridice“ ans Aalto-Theater zurückkehrt, blickt hinter die Fassade des Mythos und lässt uns alle zu Bewohner*innen von Blaubarts Burg werden. Am Pult der Essener Philharmoniker debütiert der gebürtige Ungar Gábor Káli.