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Der Cardo Maximus aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert, eine 800 Meter lange, gepflasterte Hauptstraße zwischen dem Marktplatz und dem nördlichen Stadttor (erbaut 115). Sie war von einem Säulengang gesäumt, von dem heute noch 500 Säulen erhalten sind. Der Cardo (auch: Kardo) bezeichnet die bei der Anlage einer römischen Stadt angelegte Hauptachse, die meist in Nord-Süd-Richtung angelegt wurde. Senkrecht zu dieser Hauptachse wurde eine meist in Ost-West-Richtung verlaufende Achse festgelegt, die Decumanus genannt wird. Der Kreuzungspunkt dieser Hauptachsen bezeichnet das Zentrum der Stadt. Die Festlegung der Hauptachsen wurde als religiöser Akt betrachtet, bei dem ursprünglich stets ein Priester zugegen war. Da die Festlegung der Hauptachsen mit Hilfe einer Groma erfolgte, wird der Kreuzungspunkt der Hauptachsen auch Groma (genauer: locus gromae) genannt. Genauer werden die Hauptachsen als cardo maximus bzw. decumanus maximus bezeichnet, da parallel zu den Hauptachsen Nebenachsen angelegt wurden. Der sich ergebende schachbrettartige Stadtplan ist heute noch in der Anlage vieler auf römische Gründung zurückgehender Städte erkennbar. Insbesondere findet man diese Form der Anlage bei römischen Kastellen, wo die Hauptachsen auch als via principalis (cardo maximus) bzw. via praetoria (decumanus maximus) bezeichnet werden.