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Geld oder Leben – Sorge und Sorgearbeit im Kapitalismus Eine Veranstaltung der Reihe "Gegenbewegungen: Der Wirtschaft ihren Platz zuweisen" Kommentar: Elisabeth Springler, Moderation: Alexandra Strickner https://www.vhs.at/de/k/558563035 Der Kapitalismus hat die Gesellschaften, denen er in den vergangenen Jahrzehnten und im vergangenen Jahrhundert Gestalt gegeben hat, in eine Situation geführt, die von tiefgreifenden Krisen geprägt ist. Die schwerwiegendsten Krisen sind die Wirtschafts- und Finanzkrise 2007 und 2008, die immer noch die ökonomischen und staatlichen Prozesse prägt, sowie die ökologische Krise. Diese letztgenannte Krise hat ihrerseits mehrere Dimensionen, von denen der Klimawandel die dramatischste ist. Überlagert wird dies nun noch durch die Corona-Krise. Die Gesellschaften müssten auf dieses Bündel von Krisen angemessen reagieren, aber – so die im Vortrag vertretene These – schaffen es nicht so richtig. Deswegen stellt sich heute die drängende Frage, wo die Gesellschaften stehen. Schaffen sie es, doch noch die Krisendynamik unter Kontrolle zu bringen und die Prozesse zu gestalten, oder kommt es zu wilden Prozessen, die eher nahelegen, von Katastrophe, Kollaps oder Chaos zu sprechen? Der Vortrag erörtert diese Frage und versucht, Antworten auf die Herausforderungen anzudeuten. Alex Demiroviìc, geb. 1952, ist Gastwissenschaftler am Center for Humanities and Social Change an der Humboldt Universität zu Berlin, Senior Fellow der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Redaktionsmitglied bei LuXemburg. Arbeitsschwerpunkte: Demokratie- und Staatstheorie, kritische Theorie der Gesellschaft, Intellektuelle, Bildung und Wissen. Neuere Veröffentlichungen im Westfälischen Dampfboot: Auf den Schultern von Karl Marx (zusammen mit: Thomas Sablowski, Judith Dellheim, Alex Demirovíc, Katharina Pühl, Ingar Solty (Hrsg.) (2021)) Hrsg. von „Transformation der Demokratie - demokratische Transformation“ (2016) und zusammen mit Mario Candeias von „Europe, whatìs left? Die europäische Union zwischen Zerfall, Autoritarismus und demokratischer Erneuerung“, (2017), von „Wirtschaftsdemokratie“ (2018) sowie gemeinsam mit Susanne Lettow und Andrea Maihofer „Emanzipation. Zur Aktualität eines politischen Begriffs“ (2019). Dr. Elisabeth Springler ist Ökonomin und Studiengangsleiterin an der FH des bfi Wien für Studiengang Europäische Wirtschaft und Unternehmensführung. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Fragen der Geldpolitik und Geldtheorie, Finanzmarktstabilität und europäische Integration.