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Jährlich im Herbst bin ich mit minimaler Ausrüstung in der Normandie unterwegs. Eine Woche, manchmal zwei. Die Zeit anhalten, Ruhe suchen. Kein Bildschirm, keine Akkuprobleme, keine Ablenkung. Im Gepäck: eine Leica M6, zwei Summiluxe und ein 28er Elmar, das zu achtzig Prozent der Zeit an der Kamera blieb. Dazu zwei Filmsorten, die ich seit Jahrzehnten kenne: Kodak Tri-X und die Portra-Serie. Drei TMax 400 habe ich ebenfalls belichtet – als leise Reserve, für die Momente, die später in der Dunkelkammer auf Baryt in sehr groß dürfen. Das Licht im Herbst, dieses gedämpfte, fast zögerliche Leuchten, und das raue Wetter, das nur an wenigen Tagen wirklich zuschlägt, lassen mich innehalten. Es gibt keine Nachrichten, kein ständiges Verbundensein, keine Außenwelt, die mit Meldungen und Meinungen an die Tür klopft. Nur Gehen, Sehen, Warten. Pure und einfache Fotografie. Keine perfekten Bilder – aber Bilder mit Charakter. Bilder, die nicht glänzen müssen, um zu bleiben. Das Rauschen des Meeres gehört dort zur Grundausstattung wie der Wind, der Salz auf die Lippen legt. Die Geschichte ist überall, manchmal offen, manchmal nur als Ahnung: in Beton, in Linien, in Namen, die man zufällig liest. Und dann sind da die Menschen, die man nicht „Motiv“ nennen möchte, weil sie etwas Eigenes mitbringen – eine Freundlichkeit, die nicht geschniegelt ist, sondern praktisch. Ein kurzes Gespräch, eine Geste, ein Blick. Die Normandie bereichert die Sinne, wenn man sie lässt. Ich habe pro Woche 18 Filme belichtet. Kein Zwang, eher ein Rhythmus. Ein Film am Morgen, einer am Nachmittag, manchmal zwei, wenn das Wetter kippt und plötzlich alles stimmt: Wolken, Kante, Licht. Entwickelt und gescannt wurden die Filme anschließend bei mir im Labor MeinFilmLab. Schwarzweiß entwickeln wir mit Moersch-Chemie – kräftige Ansätze, konsequent frisch, auf Qualität ausgelegt. Die Schwarzweißfilme wurden mit Rand gescannt: ein sauberer, vollständiger Rand, der zeigt, dass das Bild nicht „gemacht“, sondern gefunden wurde. Und das Korn: nicht totgebügelt, nicht weichgezeichnet, nicht zu einem digitalen Kompromiss verdünnt. Das Korn unserer Scans ist so profiliert, dass es sich anfühlt wie ein guter Handabzug – weil genau dieser Handabzug bei der handwerklichen Profilierung Pate stand. So soll es sein: Film darf Film bleiben. Und wenn die Bilder am Ende etwas erzählen, dann nicht, weil sie laut und glatt sind, sondern weil sie sich Zeit nehmen. Viele Bilder aus dieser Serie gibt es hier zu sehen: https://www.joerg-bergs.de/teil-1-zur... https://www.joerg-bergs.de/teil-2-zur... https://www.joerg-bergs.de/normandie-... https://www.meinfilmlab.de